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Digitalisierung auf der Strecke des RE 10 hat begonnen

Bahn : Nordwestbahn kündigt die nächste Streckenpause an

Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember teilt die Nordwestbahn mit, dass Ende Januar die Umleitung des RE 10 nach Duisburg beendet wird. Im nächsten Sommer gibt es wieder eine Komplett-Sperrung der Strecke.

Seit dem Wochenende fahren auf dem Streckenabschnitt zwischen Kleve und Geldern nach mehrmonatiger Sperrpause wieder Züge. Die Zugsteuerung in Kleve, Bedburg-Hau, Goch, Weeze und Kevelaer wurde genauso modernisiert und angepasst wie 28 Bahnübergänge, rund 75 Kilometer Kabel wurden dafür verlegt. Kaum rollen die Züge wieder, wie man es von ihnen erwartet, über die Schiene, kündigt die Nordwestbahn als Betreiber der Strecke die nächste Pause an.

Wie bereits mitgeteilt, werden die Arbeiten, die monatelang zu Schienenersatzverkehr zwischen Goch und Geldern führten, im kommenden Jahr im südlichen Bereich fortgesetzt. Dabei geht es nicht ausschließlich um die Digitalisierung, sondern auch um die Erneuerung des Gleisbettes, und zwar auf der gesamten Strecke. Vom 25. Juni bis zum 8. August 2022, das ist die Phase der NRW-Sommerferien, werden Schienen, Schwellen und Schotter ausgetauscht, im Anschluss daran benötigt die Bahn weitere Monate für das „Schnellläufer“-Programm: Vom 9. August bis zum 27. November stehen wieder Arbeiten zur Digitalisierung an. Fünf Monate lang müssen Bahnkunden zwischen Geldern und Kempen also wieder auf Busse umsteigen.

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Mit dem Fahrplanwechsel zum 12. Dezember dieses Jahres haben Kunden des RE 10 nicht viel zu tun, außer dass Fahrgäste, die über Krefeld hinaus nach Meerbusch-Osterath weiterfahren möchten, den Zug in Oppum verlassen und in einen Bus steigen müssen. Ansonsten biegt der Niersexpress in Richtung Duisburg ab. Dort müssen die Fahrgäste dann in den Anschlusszug nach Düsseldorf umsteigen. Grund sind Bauarbeiten, die nach aktuellen Informationen der Deutschen Bahn zumindest Ende Januar 2022 – statt wie angekündigt erst Mitte Februar – abgeschlossen sein sollen.

Die neuen Taschenfahrpläne sind in Kürze in den Zügen und in den Kundenanlaufstellen erhältlich. Sollten Fahrpläne vergriffen sein, kann über das Kontaktformular der Nordwestbahn (www.nordwestbahn.de/kontakt) ein kostenloses Exemplar bestellt werden. In digitaler Form sind die Fahrpläne auf der Internetseite www.nordwestbahn.de zu finden. Alle Fahrplandaten sind zudem in den digitalen Auskunftsmedien (zum Beispiel www.bahn.de, mobil.vrr.de) abrufbar.

 In den Zügen der Nordwestbahn gilt die 3G-Regel. Fahrgäste müssen nachweislich geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sein.