Die Zahl der Schweinezüchter im Kreis Kleve geht weiter zurück

Jahreshauptversammlung : Zahl der Schweinezüchter geht weiter zurück

Der Kreisverein für Schweineproduktion wählte in Kalkar einen neuen Vorstand. Vorsitzender bleibt Bernhard Stenmans.

Die Mitgliederversammlung des Kreisvereins für Schweineproduktion Kleve fand nun im Landhaus Beckmann in Kalkar statt. Nach einer kurzen Begrüßungsrede der Landtagsabgeordneten und Präsidentin des Rheinischen LandFrauenverbandes Margret Voßeler-Deppe zu den aktuellen landwirtschaftlichen Themen im Landtag wurde der Geschäftsbericht des Kreisvereins für das Jahr 2018 vorgestellt.

Die Anzahl der schweinehaltenden Betriebe im Kreis Kleve ist seit Jahren rückläufig, wobei die verbleibenden Betriebe ihre Leistungen stetig verbessern konnten. Dies zeigt, dass das Know How der Betriebsleiter in der Region auf einem sehr hohen Niveau liegt. Hohe Leistungen könnten nur mit einem ausgefeilten Management und einer guten Tiergesundheit erzielt werden, so der Kreisverein.

Als großer Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit wurde im August 2018 eine Kreistierschau zusammen mit dem Riswicker Familientag auf dem Gelände des Versuchs- und Bildungszentrums Landwirtschaft Haus Riswick durchgeführt. Mit dem 25. Rheinischen Schweinetag, einem Seminar für Schweinehalter im November wurde das Jahresprogramm abgerundet.

Die Wahl zum Vorstand des Kreisvereins brachte folgendes Ergebnis: Der Vorsitzende Bernhard Stenmans aus Kevelaer wurde in seinem Amt bestätigt. Weiterhin wurden einstimmig gewählt: Markus Boekholt, Goch (stellvertretender Vorsitzender); Klaus Düngelhoef aus Kevelaer; Wilhelm Hellmanns aus Rheurdt; Dirk Janßen aus Bedburg-Hau und Andreas Paessens aus Geldern. Für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Rudolf Verhaag aus Goch, Jakob Nick aus Kerken und Martin Dicks aus Weeze wurden folgende Schweinehalter einstimmig gewählt: Bernd Ricken aus Uedem, Thomas Verhaag aus Goch und Julian Wolters aus Goch.

Zu den Themen „Aktuelles über die Afrikanische Schweinepest“ und dem „Aktionsplan Kupierverzicht“ berichtete Lutz Rauscher vom Veterinäramt Kleve.

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