Die Autorin Judith Schalansky liest am 23. Juni in Straelen.

Literatur : Judith Schalansky liest im Übersetzer-Kollegium

Beim 18. Straelener Atriumsgespräch der Kunststiftung NRW trifft die Autorin Judith Schalansky vom 22. bis 26. Mai im Europäischen Übersetzer-Kollegium (EÜK) in Straelen die Übersetzer ihres Werks „Verzeichnis einiger Verluste“.

Sie arbeitet auf Einladung der Kunststiftung NRW in Straelen mit ihren Übersetzern mehrere Tage lang in mikroskopischer Detailarbeit am Text. Über die Arbeit am Text sprechen die Schriftstellerin und ihre Übersetzer in einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 23. Mai, ab 19.30 Uhr im EÜK auf der Kuhstraße in Straelen. Judith Schalansky wird an dem Abend auch aus „Verzeichnis einiger Verluste“ lesen und Exemplare signieren. Tickets können im EÜK zum Preis von zehn Euro gekauft werden (freie Platzwahl; keine Ermäßigungen). Auch eine Versandzustellung der Tickets ist möglich.

Judith Schalansky wurde 1980 in Greifswald geboren. Sie studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihre Werke, vor allem „Atlas der abgelegenen Inseln“ sowie „Der Hals der Giraffe“, wurden insgesamt in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Judith Schalansky wurde vielfach ausgezeichnet. So erhielt sie für „Verzeichnis einiger Verluste“ den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2018. Für ihre Werke wurde sie unter anderem auch mit dem Irmtraud-Morgner-Literaturpreis 2018, mit dem Droste-Preis 2015, mit dem Preis der Literaturhäuser 2014, mit dem Mainzer Stadtschreiberpreiss 2014 und dem Lessing-Förderpreis 2012 ausgezeichnet. Judith Schalansky ist auch als Herausgeberin tätig und lebt als Gestalterin und freie Schriftstellerin in Berlin.

Die Adresse des Europäischen Übersetzer-Kollegiums in Straelen ist Kuhstraße 15-19, Telefon 02834 1068, E-Mail euk.straelen @t-online.de.

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