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Diakonie muss einige Angebote wegen der Cornona-Krise einschränken.

Diakonie im früheren Berufskolleg Geldern : So arbeitet die Diakonie in Corona-Zeiten

Die Diakonie musste einige Angebote wegen der Corona-Krise einschränken. Der Krisenstab tagt täglich.

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve ist wie alle anderen auch von den behördlichen Maßnahmen im Zusammenhang des Corona-Virus betroffen. Täglich trifft sich bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve ein Krisenstab, der aktuelle Entwicklungen und behördliche Vorgaben bespricht und umsetzt. „Grundsätzlich steht bei allen Beschlüssen des Krisenstabes in erster Linie der Schutz der Mitarbeitenden im Vordergrund“, informiert Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff. Vermehrt werden Mitarbeitende mobil arbeiten.

Die Diakonie bittet um Verständnis, dass in Geldern (Ostwall), Kleve (Stechbahn) und Xanten (Poststraße) die Eingangstüren erst nach Klingeln geöffnet werden. Die Ratsuchenden werden um Geduld gebeten, da Wartezeiten entstehen können. Die Wartezonen innerhalb der Gebäude sollen nicht mehr genutzt werden. Die Dienste der Ambulanten Pflege werden derzeit aufrechterhalten, wobei die Diakonie auch hier mit weiteren behördlichen Anordnungen rechnet. Auf behördliche Anordnung sind alle Tagespflegen bis zum 19. April geschlossen. In klar definierten Ausnahmefällen (vergleichbar mit Kindertagesstätten und Schulen) können Gäste betreut werden. Die Angehörigen werden gebeten, dies zuvor telefonisch mit der Tagespflege-Verbundleiterin Angelika Jacobs (0152 29437063) abzustimmen.

Sämtliche Gruppen- und Freizeitangebote des Ambulant Betreuten Wohnens und der Sozialen Dienste fallen bis auf weiteres aus. Ansonsten werden die Beratungstätigkeiten aller Fachbereiche sowohl im häuslichen Bereich als auch in den Diakonie-Büros unter Berücksichtigung der notwendigen Hygienemaßnahmen weitestgehend aufrechterhalten. Nutzer des Ambulant Betreuten Wohnens und der Beratungsangebote können von Mitarbeitenden nicht mehr im Dienst- oder dienstlich genutztem Privat-wagen mitgenommen werden. Bei Atemwegserkrankungen oder der Situation nicht angemessenem Verhalten seitens der Ratsuchenden sind die Mitarbeiter gehalten, die persönliche Beratung sofort abzubrechen. Erkrankte und gefährdete Menschen sollten in jedem Fall vorher telefonischen Kontakt suchen, um abzuklären, ob Beratungstermine möglich sind.

Die Mitarbeiter des Betreuungsvereins sind telefonisch oder per E-Mail weiterhin erreichbar. Alle Informationsveranstaltungen fallen bis auf weiteres aus.

Der „Spritzentausch“ ist eine Form von Fürsorge für Sucht-Erkrankte, die derzeit nicht behördlich untersagt ist. Darum wird er unter Berücksichtigung der allgemeinen Hygienemaßnahmen am Ostwall weiterhin ermöglicht. Personen, die ihre Postadresse bei der Diakonie in Geldern haben, werden gebeten, immer erst anzurufen, ob überhaupt Post vorhanden ist (Telefon: 02831 9130800).

Aufgrund einer Empfehlung der Evangelischen Kirche im Rheinland bleibt die Diakonie-Kapelle in Geldern zunächst geschlossen.