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Der Kulturring Straelen stellt sein neues Programm vor

Kulturprogramm in Straelen : Wieder Leben auf den Bühnen in Straelen

Der Kulturring stellt sein neues Programm vor. Für Juni ist der zweite Kulturbummel geplant. Einige Veranstaltungen aus 2020 und 2021 werden nachgeholt. Premiere für „Just Kultur“ am Samstag.

Noch ganz unter dem Eindruck der Kulturbummel-Premiere schrieb Alexander Voigt das Vorwort für das neue Programmheft des Kulturrings Straelen. „Ein Stück neu gewonnene Freiheit und Lebensfreude“, so bewertet der Vereinsvorsitzende das Programm auf acht Bühnen in der Innenstadt. Diese kulturelle Vielfalt, von allen erdenklichen Musik-Genres über Bildende Kunst bis zur Literatur, soll im nächsten Jahr erneut geboten werden. Für den 19. Juni hat der Kulturring den zweiten Straelener Kulturbummel geplant.

Einiges, was wegen der Corona-Bestimmungen 2020 und 2021 nicht möglich war, soll in den nächsten Monaten nachgeholt werden. Etwa der Auftritt von Anna Depenbusch im Forum am 1. Oktober ab 20 Uhr, das Konzert vom Duo Recital, das sind der Pianist Roman Salyutov und die Geigerin Lea Brückner, am 7. November ab 17 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche und der Kabarettabend mit Jochen Malmsheimer am 14. Januar ab 20 Uhr im Forum. Auch der Stummfilmabend „Seven Chances“ von und mit Buster Keaton sowie Klavierbegleitung von Richard Siedhoff am 22. Januar ab 20 Uhr in der Sparkassen-Schalterhalle, das Klavierkonzert mit Kenji Miura am 19. März ab 17 Uhr im Europäischen Übersetzer-Kollegium, der Auftritt des achtköpfigen Vokalensembles „Dacapella“ am 2. April ab 20 Uhr im Forum sowie das Konzert von „Das wird super“ am 14. Mai ab 20 Uhr im Forum zählen zu dieser Reihe. Ebenso die Kabarett- und Comedy-Abende mit Christoph Sieber („Mensch bleiben“ am 20. Mai ab 20 Uhr im Forum) und Jürgen B. Hausmann („Jung, wat biste jroß jeworden“ am 10. Juni ab 20 Uhr in der Bofrost-Halle) sowie das Klavierkonzert mit Danae und Kiveli Dörken am 12. Juni ab 17 Uhr auf Haus Eyll. Für diese Termine behalten alle bereits gekauften Eintrittskarten ihre Gültigkeit.

 Jochen Malmsheimer kommt am 14. Januar.
Jochen Malmsheimer kommt am 14. Januar. Foto: Kleinkunstbühne
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Eine zweite Premiere in diesem Jahr, nach dem Kulturbummel, steht am 2. Oktober an. Im Jugendzentrum JuSt an der Marienstraße geht die erste Veranstaltung von „Just Kultur“ über die Bühne. Ab 20 Uhr sind Marie Diot und Bätz zu erleben.

 Karin Berkenkopf alias Frieda Braun kommt zum Kabarettabend.
Karin Berkenkopf alias Frieda Braun kommt zum Kabarettabend. Foto: Veranstalter/privat

Lachsalven garantiert sind bei Frieda Braun. Die schräge Lebensberaterin aus dem Sauerland empfiehlt am Samstag, 9. Oktober, ab 19 Uhr im Forum: „Erst mal durchatmen“ (nur noch wenige Karten). Baff dürften Freunde des A-capella-Gesangs“ beim Gastspiel des Quartetts „Baff“ sein. Es tritt am Samstag, 30. Oktober, ab 20 Uhr im Forum auf.

Zu den Klassikern des Kulturrings zählt der „Oevend op Stroels Ploatt“. Der Genuss nicht nur für Mundartfreunde ist am Sonntag, 14. November, im Forum gleich zweimal zu erleben: ab 15 Uhr und ab 19 Uhr. Ebenfalls eine Traditionsveranstaltung ist der Nikolaus-Leseabend in Zusammenarbeit mit dem Buchhaus Hermsteiner. Er beginnt bei freiem Eintritt am Mittwoch, 1. Dezember, um 20 Uhr im Stadtarchiv an der Kuhstraße.

Werke von Domenico Scarlatti, Franz Schubert, Johann Sebastian Bach und Sergej Prokofiev stehen auf dem Programm, das Artem Yasynskyy für sein Klavierkonzert in Straelen vorgesehen hat. Es beginnt am Samstag, 27. November, um 17 Uhr im Forum. Die Reihe „Jazz im Wintergarten“ wird mit Harry Happels Intrioduction fortgesetzt. Sie beginnen ihr Konzert im „Straelener Hof“ am 7. Mai um 20 Uhr. Einen Titel, der als Überschrift über dem Kulturbetrieb allgemein stehen könnte, trägt das aktuelle Programm von Kabarettist Florian Schroeder: „Neustart“. Er präsentiert es am 6. März ab 17 Uhr im Forum.

Ein „Selbstläufer“, der 2020 allerdings auch vor der Pandemie kapitulieren musste, ist das Weihnachtsmärchen. Am Sonntag, 12. Dezember, hebt sich in der Bofrost-Halle um 14 Uhr der erste Vorhang für „Die Schöne und das Biest“. Wer da noch einen Platz ergattern möchte, muss sich sputen. Die meisten Tickets sind schon weg.