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Der Apell in Kerken zur Unterstützung der Gastronomie ist das richtige Signal

Kommentar : Genießen und helfen

Der Aufruf, die Gastronomie jetzt nicht im Stich zu lassen ist ein erster Schritt. Das Signal zur Solidarität ist wichtig und richtig. Jetzt müssen die Bürger mitgehen.

Es ist nur Kostenpflichtiger Inhalt ein Appell und bringt erstmal noch keinem Wirt Geld in die Kasse. Aber es ist ein gutes Signal, das in Kerken nicht nur Bürgermeister Dirk Möcking und die Verwaltung, sondern auch der Werbering Nieukerk und vor allem die beiden Heimatvereine geben. Ein Signal der Solidarität für Gastronomie und Einzelhandel, das schon mal emotional guttut und hoffentlich viele dazu bewegt, wirklich vor Ort Essen zu bestellen (gern auch noch eine Flasche Wein dazu) oder dort einzukaufen, statt dafür das Internet zu nutzen.

Vergleichbare Aktionen gab es auch schon in Geldern und Straelen, und es kann nicht genug davon geben. Nur gemeinsam werden wir es schaffen, die Infrastruktur in unseren Städten und Ortschaften zu retten. Das sollte uns allen bewusst sein.

Und dafür müssen wir nicht einmal mehr tun, als uns ein leckeres Abendessen zu bestellen. So einfach war es doch noch nie, seine Solidarität zu zeigen.

dirk.moewius@rheinische-post.de

(möw)