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Das Unternehmen Bofrost aus Straelen macht mehr Umsatz wegen Corona.

Mehr Tiefkühlprodukte gefragt : Bofrost meldet steigende Umsätze in der Corona-Krise

Der Tiefkühlspezialist ver­zeichnet eine deutlich steigende Nachfrage. Die Umsätze im Online-Geschäft hätten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdoppelt.

Soziale Distanz ist die entscheidende Maßnahme, auf die es in diesen Tagen ankommt. Jeder nicht notwendige Kontakt und Gang vor die Tür sollte vermieden werden, um die Infektionskurve zu senken. Besonders für Ältere, Kranke, Risikogruppen, aber auch Familien kann die Belieferung mit Nahrungsmit­teln an die Haustür einen Beitrag leisten, um soziale Kontakte beim Einkauf zu vermeiden und die Gefahr einer Ansteckung zu minimieren. Bofrost, europäischer Marktführer im Direktvertrieb von Eis- und Tiefkühlspezialitäten mit Sitz in Straelen, ver­zeichnet eine deutlich steigende Nachfrage und ist sich seiner Verantwortung für die Lebensmittelversorgung während der Krise bewusst. Die Online-Umsätze haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdoppelt.

„Unsere Verkäuferinnen und Verkäufer geben ihr Bestes, um für alle Kunden eine Belieferung zu ermöglichen, auch wenn wir aktuell nicht immer jeden Termin einhalten können“, erklärt Matthias van der Donk. Er ist bei Bofrost Bereichsleiter Corporate Marketing, Communication und Strategy. Bereits Ende Februar habe das Unternehmen in ganz Europa seine ohnehin strengen Verhaltens- und Hygieneregeln weiter verschärft und sie kontinuierlich angepasst, um Mitarbeiter und Kunden vor einer Ansteckung zu schützen. Dazu zählen der Verzicht auf Handschlag, strikte Handhygiene, Kundenhaushalte werden nicht mehr betreten. Selbstverständlich gelten Husten- und Niesetikette und das Abstandhalten, auch bei der Warenübergabe. Dieses Vorgehen werde laufend mit dem Gesundheitsamt in Kleve abgestimmt. Van der Donk: „Hier wurde uns bestätigt, dass unsere Maßnahmen weit über das zwingend Anzuordnende hinausgehen.“

Derzeit verzeichnet der Tiefkühlspezialist die stärksten Zuwächse bei den Bestellmengen in der Kundentelefonie und im Onlineshop. Dort bestellen nach Angaben der Firma auch Neukunden, die derzeit den Gang in den Supermarkt scheuen. Insbesondere Grundnahrungsmittel werden aus dem Stammsortiment von mehr als 540 Artikeln gekauft.