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Das Pfarrheim Aldekerk wurde beim Pfarrfest eingeweiht.

Kirchliches Leben : Aldekerks Pfarrheim beim Pfarrfest eingeweiht

Doppelten Grund zur Freude hatten die Menschen in Aldekerk. Zum einen feierten sie ihr Pfarrfest. Zum anderen wurde das neue Pfarrheim eingeweiht.

„Lasst uns gemeinsam feiern“, diesem Leitspruch für das Aldekerker Pfarrfest folgten zahlreiche Gäste, die nicht nur aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Dionysius Kerken kamen. Im Schatten von St. Peter und Paul gab es am Samstagabend ein gemütliches Beisammensein, für das leibliche Wohl sorgten die Landjugend mit ihrem Grillstand und die Bruderschaften mit ihrem Getränkepavillon. Am Sonntag folgte auf die Familienmesse nach kurzen Reden von Iris Itgenshorst, der Vorsitzenden des Pfarreirates, von Kerkens Bürgermeister Dirk Möcking und Architekt Achterkamp der Höhepunkt des Wochenendes mit der offiziellen Einsegnung des neuen Pfarrheims durch Pastor Charles Raya und der Eröffnung der neuen Pfarrbücherei.

Neben der Besichtigung der neuen Räume wurde den Besuchern vieles geboten. Die Kinder hatten viel Spaß auf der Hüpfburg, beim Spielen im Sand und beim Schminken. Eine leckere Suppe hatte Kirchenvorstandsmitglied Arnold Schönecker gekocht, köstliche Schmörkes und Grillgut gab es von den Landfrauen sowie Kaffee und Kuchen von der katholischen Frauengemeinschaft. Manch gutes Tröpfchen konnte am Weinstand der KAB genossen werden.

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Alle genossen das Zusammensein bei bestem Sommerwetter. Doch einer wurde sehr vermisst: Pfarrer Albert Lüken, der seit seinem Amtsantritt auf diesen großen Tag hingearbeitet hatte, konnte wegen einer Corona-Erkrankung und der daraus resultierenden Quarantäne nicht dabei sein. Natürlich bekam er aber, weil sich ja alles vor seiner Haustüre abspielte, viele Eindrücke vom Festgeschehen. Nach seinen Gefühlen dazu befragt, schreibt er: „Kinderstimmen und Familientrubel am Tag und Gesang in der Nacht. Kann ein Pfarrfest schöner sein? Ja, wenn man direkt dabei ist.“

Corona mache vielem einen Strich durch die Rechnung, so Lüken. „Mir bleibt der Kontakt übers Handy mit Anruf oder per social media – aber es tut gut, auf diesem digitalen Wege am realen Leben rund um den Kirchturm dabei zu sein.“ Schön sei es, dass viele Ehrenamtliche anpackten. Der Pfarrer dankte den Gruppen, die sich einbrachten.