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Reise der CDU Geldern Zu Gast im EU-Parlament Straßburg

Geldern · Der Abgeordnete Stefan Berger hatte Christdemokraten aus dem Kreis Kleve eingeladen. Ein Thema bei der Diskussion war der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Landschaftsschutzgebieten.

Der EU-Abgeordnete Stefan Berger hatte Christdemokraten aus dem Kreis Kleve ins EU-Parlament nach Straßburg eingeladen.

Der EU-Abgeordnete Stefan Berger hatte Christdemokraten aus dem Kreis Kleve ins EU-Parlament nach Straßburg eingeladen.

Foto: Alain Rolland/Alain ROLLAND

Zur Sitzungswoche hatte der EU-Abgeordnete Stefan Berger Christdemokraten aus dem Kreis Kleve ins EU-Parlament nach Straßburg eingeladen. „Die Fahrt war seit langem geplant, dann kam Corona dazwischen“, so Jutta Manten, die als Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Geldern die Fahrt zusammen mit Heidi Dahl geplant hat.

Der EU-Parlamentarier informierte die Besucher über seine Arbeit als Mitglied des Europäischen Parlaments und diskutierte mit ihnen Fragen aus den Bereichen Landwirtschaftspolitik, erneuerbare Energien, Finanzmarktregulierung bis zu Kryptowährungen. Insbesondere beschäftigt Berger die aktuelle Debatte um die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln in Landschaftsschutzgebieten. Die entsprechende Umsetzung des vorliegenden Vorschlags würde aus seiner Sicht bedeuten, dass auch Landwirte am Niederrhein vielfach keinen Pflanzenschutz vornehmen könnten, da viele landwirtschaftliche Flächen eben im Landschaftsschutzgebiet liegen.

Seitens der EVP-Fraktion wird dieses Gesetzesvorhaben kritisch hinterfragt. Sie will Änderungsvorschläge im Interesse der Landwirtschaft einbringen.

Eines der Schwerpunktthemen von Stefan Berger im EU-Parlament ist die Finanzmarktpolitik. Nachdem vor einigen Jahren Gesetze und Regularien erlassen wurden, die vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise 2008 einen höheren Verbraucher- und Anlegerschutz bei Finanzprodukten herstellen sollten, stellt sich die Frage nach einer Überregulierung. Berger kritisiert den „Stapel Papier“, den die Kunden aufgrund dieser Verordnungen erhalten, die jedoch unverständlich sind und nur wenigen Sparern und Anlegern einen Mehrwert bringen.

Nach der Diskussion hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an einer Sitzung im Plenarsaal teilzunehmen. Sie waren beeindruckt von der Atmosphäre im Plenarsaal. Der Besuch bei Stefan Berger war für die Reisegruppe ein aufschlussreiches und spannendes Erlebnis.

Den Abschluss des Besuchs von Straßburg bildete die heitere Stadtführung mit dem Schwerpunkt Stadt-Geschichte von Horst Zäh. Der Stadtführer berichtete gut gelaunt interessante Geschichten und Anekdoten zu Persönlichkeiten und der Stadtgeschichte. Die Teilnehmer besichtigten die mittelalterliche Altstadt, das Straßburger Münster, die Thomaskirche und das Gerberviertel „La Petite France“. Jutta Manten: „Es war sehr interessant, Straßburg auf diese Art kennenzulernen. Was ein guter Stadtführer berichtet, findet man in keinem Reiseführer.“

(RP)
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