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Coronavirus Kreis Kleve: 317 Infizierte und sechs Todesopfer

Sechste Person verstorben – 135 Personen genesen : Das müssen Sie über das Coronavirus im Kreis Kleve wissen

Die Zahl der Infizierten im Kreis Kleve liegt am Dienstag bei 317, eine sechste Person ist verstorben. 135 Personen gelten als genesen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen.

  • 317 Infizierte im Kreis Kleve und sechs Todesfälle, interaktive Karte zeigt Entwicklung
  • Infos zu Corona-Tests und Quarantäne
  • Hilfen für Unternehmer
  • Infos zu Besucherzeiten in Krankenhäusern im Kreis
  • Regelungen im ÖPNV
  • Öffnungszeiten der Ämter in den Kommunen

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu der Corona-Infektion und den Auswirkungen. Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend.

Corona-Infektionen

Am Dienstag, 6. April, Stand 13 Uhr, liegen dem Kreisgesundheitsamt 317 labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen vor. Davon 25 in Bedburg-Hau, 19 in Emmerich am Rhein, 38 in Geldern, 20 in Goch, 24 in Issum, 19 in Kalkar, 27 in Kerken, 23 in der Wallfahrtsstadt Kevelaer, 28 in Kleve, fünf in Kranenburg, 35 in Rees, acht in Rheurdt, 26 in Straelen, fünf in Uedem, fünf in Wachtendonk und fünf in Weeze. In Klärung befinden sich fünf Meldungen.

Wie der Kreis mitteilt, ist eine sechste Person verstorben. Es handelt sich um einen 92-jährigen Mann aus Straelen, der an Vorerkrankungen litt.

Von den insgesamt 317 bestätigten Corona-Fällen gelten 135 Personen als genesen. Als „genesen“ gemeldet wird vom Kreis eine positiv getestete Person, die seit mindestens 48 Stunden keine Symptome mehr hat und deren Quarantänezeitraum abgelaufen ist.

25 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus. Bislang wurde für 1334 Personen häusliche Quarantäne angeordnet.

Vielen ist auch bereits diese Differenz aufgefallen: Wer beim Kreis Kleve und beim Robert-Koch-Institut (RKI) nach den Zahlen der Corona-Infizierten im Kreisgebiet sucht, wird unterschiedliche Angaben finden. Warum sich die Zahlen des Kreises Kleve von denen des RKI unterscheiden, lesen Sie hier.

Wer darüber hinaus als Reiserückkehrer in freiwilliger Quarantäne ist, ist dem Gesundheitsamt nicht bekannt. „Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte und eine entsprechende Zahl von Verdachtsfällen eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden“, heißt es vom Kreis.

Wie es ist, an Covid-19 zu erkranken, das lesen Sie hier. Wir haben mit einer Betroffenen aus Bedburg-Hau gesprochen.

Corona-Tests im Kreis Kleve

Wann wird getestet? Bei Symptomen wie Husten, Luftnot, Fieber, Halsschmerzen, Krankheitsgefühl und Schwäche sollten Betroffene zunächst in ihrer Hausarztpraxis anrufen. Die Mitarbeiter der Praxis entscheiden, ob und wann die Betroffenen in die Praxis kommen oder sich an eines der Krankenhäuser in Kleve, Emmerich und Geldern wenden sollen. Der Test auf Corona-Infektion wird in den Krankenhäusern nur bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen durchgeführt und erfolgt nicht bei jedem Patienten. Wichtig: In den Krankenhäusern erfolgt keine ambulante Behandlung und es können keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt werden. Alternativ können Betroffene den Ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter Telefon 116 117.

Unter dem Motto „Wir bleiben für euch hier – bleibt ihr für uns zuhause!“ rufen die Mitarbeiter vieler Kliniken zum verantwortungsvollen Umgang mit der Corona-Krise auf. So auch die Mitarbeiter des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums in Kleve. Foto: Thomas Momsen

  • Geldern Das St.-Clemens-Hospital führt Abstriche auf Anweisung des Gesundheitsamtes oder mit Einweisung des Hausarztes durch. Termine für das „Drive-In-Screening“ vor dem Krankenhausgebäude werden nach telefonischer Absprache vergeben. Zudem startet am Montag, 6. April, in Geldern eine Drive-In-Station für Corona-Tests. So können Patienten, die möglicherweise mit dem Virus infiziert sind, direkt in ihrem Auto getestet werden. Nach wie vor gilt: Betroffene sollen zunächst in ihrer Hausarztpraxis anrufen, wenn die typischen Symptome auftreten. Wenn der Hausarzt einen Coronavirus-Test durchführen lassen möchte, teilt die Kreisverwaltung dem Patienten telefonisch Zeit und Ort des Tests mit. Die Krankenversichertenkarte wird am Drive-In eingelesen.
  • Emmerich Seit dem 1. April gibt es auch eine mobile Probeentnahmestelle für Corona-Tests in Emmerich.
  • Goch In Goch startet die Drive-In-Station am Dienstag, 7. April.
  • Kevelaer Auch in Kevelaer ist eine Drive-In-Station für Schnelltests in Planung.
  • Kleve Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum hat seit dem 29. Februar ein Fieberzelt am Klever Krankenhaus errichtet. Es ist derzeit rund um die Uhr und ab dem 4. April täglich von 12 bis 20 Uhr für Menschen aus Bedburg-Hau, Goch, Kalkar, Kevelaer, Kleve, Kranenburg, Uedem und Weeze geöffnet. Einlasskriterium: Die Betroffenen müssen Grippe-Symptome aufzeigen.
  • Weeze Auch in Weeze gibt es seit dem 2. April eine Drive-In-Station für Corona-Tests.
  • Test-Fahrzeuge Seit dem 23. März sind drei Fahrzeuge im Kreisgebiet im Einsatz, um die Arztpraxen zu entlasten. Zwei Fahrzeuge vom Deutschen Roten Kreuz sind im nördlichen und im südlichen Kreisgebiet unterwegs, in Emmerich und Rees ist der Maltester-Hilfsdienst im Einsatz. Die Einsätze des Fahrzeugs werden über das Gesundheitsamt und die Kreisleitstelle koordiniert. Der Kreis Kleve übernimmt zunächst die Kosten der mobilen Beprobung. Hierfür wurde ein Budget von zwei Millionen Euro bereitgestellt.

Testergebnis Derzeit kann vom Kreis Kleve nicht genau gesagt werden, wie lange es dauert, bis die Getesteten ein Ergebnis erhalten. „Derzeit kann es aufgrund der Vielzahl von Tests in ganz Deutschland zu Verzögerungen von mehreren Tagen kommen“, antwortete der Kreis am Dienstag (24. März) auf Nachfrage unserer Redaktion.

Reiserückkehrer Für alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten wie Italien, Iran, China, Südkorea, Frankreich, Österreich, Spanien, USA und dem Kreis Heinsberg empfiehlt das Bundesgesundheitsministerium, sich freiwillig für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Bei Symptomen beim Hausarzt oder beim ärztlichen Notdienst melden.

Wiederaufnahme der Berufstätigkeit Wenn nach Ablauf der 14 Tage nach Rückkehr aus einem Risikogebiet oder letztem Kontakt zu einem bestätigten Corona-Infizierten keine Symptome aufgetreten sind, könne die Berufstätigkeit wieder aufgenommen werden. Eine Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt ist nicht erforderlich. Sollten innerhalb der zweiwöchigen häuslichen Isolation Symptome auftreten, verlängert sich die empfohlene Quarantäne um weitere 14 Tage. Bei Symptomen sollten sich die Personen mit ihrer Hausarztpraxis in Verbindung setzen.

Ein Blick in die menschenleere Klever Innenstadt zu Zeiten der Corona-Krise. Foto: Markus van Offern (mvo)

Hier gibt es weitere Infos

Kontaktverbote

Bund und Länder haben am Sonntag, 22. März, Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Hier finden Sie die jetzt gültigen Regeln.

Geschlossen sind auch im Kreis Kleve: Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote, Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen, Bordelle, Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen, Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios und ähnliche Betriebe. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich. Auch Gastronomiebetriebe müssen geschlossen bleiben. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause.

Hier finden Sie, welche Einzelhändler und Gastronomen im Kleverland und im Gelderland Liefer- und Abholdienste anbieten.

Lebensmittelversorgung

Einige Supermärkte verfügen bereits über einen Lieferservice, zum Beispiel Edeka Brüggemeier. Weil deren Lieferservice ausgelastet ist, helfen jetzt zum Beispiel Taxiunternehmen und Fahrdienste, um die sieben Märkte zwischen Kleve und Wachtendonk zu unterstützen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Risikogruppen und Quarantäne-Fälle. Zweimal in der Woche, dienstags und freitags, werden sie aktiv, um den großen Bedarf zu decken – gegen einen Kostenbeitrag von 3,50 bis 5 Euro je Lieferung. Die Brüggemeier-Lieferungen blieben nach wie vor kostenlos.

Hilfen für UnternehmeR und Arbeitnehmer

  • Bund und Land Seit Freitag (27. März) können Unternehmer bei einem Portal des Landes NRW finanzelle Unterstützung online beantragen. Es gibt bis zu 25.000 Euro Soforthilfe. Wie Firmen schnell an das Geld kommen, haben wir hier zusammengefasst.
  • Kreis Kleve Auch der Kreis vergibt jetzt Soforthilfen für regionale Kleinunternehmen, Selbstständige und Freiberufler. Anträge können auch landwirtschaftliche Betriebe und Gartenbau-Betriebe mit bis zu zehn festangestellten Vollzeitkräften stellen. Gewährt werden im Schnitt Zuschüsse von bis zu 7.500 Euro für Unternehmer und Freiberufler mit Angestellten. Das sind Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Infos gibt es beim Kreis Kleve.
  • Stadtwerke Kleve Die Stadtwerke Kleve bieten betroffenen gewerblichen Kunden wie Einzelhändlern und Gastronomen derzeit Beratungen und individuelle Vereinbarungen bei finanziellen Engpässen an, Telefon 02821 593 140 oder E-Mail kundencenter@stadtwerke-kleve.de.
  • Agentur für Arbeit Bei der Agentur für Arbeit Wesel können sich Unternehmen über die erforderlichen Schritte beim Kurzarbeitergeld informieren. Online lässt sich Kurzarbeit sofort anzeigen und beantragen. Die Zugangsdaten erhalten Firmen am schnellsten, per E-Mail an Wesel.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de. Arbeitnehmer, die sich telefonisch arbeitslos melden müssen oder Fragen zu Kurzarbeit haben, können sich von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, unter Telefon 0281 9620141 melden oder bei der Hotline 0800 45555 00. Weitere Informationen gibt es online.

Hilfen für Bürger

Bei familiären Konflikten oder in einsamen Stunden gibt es derzeit viele telefonische Beratungsangebote für die Gelderländer. Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Angebote. Weitere Angebote:

  • Der Malteser Hilfsdienst Stadtverband Kleve bietet einen Einkaufsservice an, primär für Senioren und kranke Menschen. Die Übergabe erfolgt an der Wohnungstüre mit Abstand. Infos bei Anne-Kathrin Reckinger unter Telefon 02821 70698 (Montag und Mittwoch, 16 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an AnneKathrin.Reckinger@malteser.org.
  • Die Messdiener der Kevelaerer Gemeinden St. Marien und St. Antonius bieten einen Einkaufsservice für gefährdete Personen während der Corona-Pandemie an. Montags bis samstags, 10 bis 12 Uhr, Telefon 02832 93380.
  • Studenten der Hochschule Rhein-Waal haben eine Nachbarschaftshilfe (Einkaufen, Gassi gehen, Rezepte abholen) eingerichtet. Kontakt unter Telefon 0163 3012551, Whatsapp +34 628 430578
  • Der Awo-Kreisverband Kleve hat ein Beratungstelefon für wichtige Fragen rund ums Thema „Leben in der Corona-Krise“ eingerichtet. Ein Sozialpädagoge ist montags bis freitags, 9 bis 16 Uhr, unter Telefon 02821 8993955 erreichbar
  • Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen im Kreis Kleve – in Geldern, Kevelaer, Goch, Kleve und Emmerich – bieten telefonische Krisen-Sprechstunden an. Sie dienen dazu, Termine für telefonische Beratungsgespräche zu vereinbaren. Die Zeiten finden sich auf der Internetseite unter www.ehefamilieleben.de. Außerdem sei es möglich, zu diesen Beratungsstellen über www.efl-online.de auf abgesichertem Weg Kontakt für Mail- oder Chatberatung aufzunehmen.

Schulen und Kitas

Alle Schulen und Kindergärten in NRW bleiben vorerst geschlossen, das hilt auch für Kitas und Kindertagespflegestellen (Tagesmütter und -väter). Die Regelung gilt bis zum 19. April. Kinder sollen nicht zu ihren Großeltern gebracht werden.

Für Kinder von Eltern in Schlüsselpositionen sind im Kreis Kleve Betreuungsmöglichkeiten geschaffen worden, auch am Wochenende. Wer berechtigt ist, den Service zu nutzen, kann sich an die eigene Schule, Kita oder Tagespflegeperson wenden. Eltern, für deren Kinder keine Betreuung in einer Kita oder Tagespflege geregelt ist, sollten sich an das jeweilige Jugendamt wenden.

Die Schulpsychologische Beratungsstelle im Schulamt für den Kreis bietet zudem eine telefonische Beratung Für Eltern und Lehrkräfte für Fragen rund ums Lernen an, Telefon 02821 85495, 02823 975107 und 02831391-835. Weitere Infos gibt es hier.

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

Auch die Schließung von Werkstätten, Tagesstätten und anderen Tagesangeboten für Menschen mit Behinderung wurde mittlerweile angeordnet. Sie gilt ebenfalls bis zum 19. April. Auch hier gibt es Ausnahmen, wenn die Betreuungspersonen in Schlüsselberufen tätig sind.

Krankenhäuser

Alle Krankenhäuser im Kreis Kleve haben zum Schutz des Klinikpersonals einen Besucherstopp verhängt. Im St.-Antonius-Hospital Kleve, Wilhelm-Anton-Hospital Goch, Marienhospital Kevelaer, St. Nikolaus-Hospital Kalkar und St.-Clemens-Hospital Geldern sind vorerst keine Patientenbesuche mehr möglich. Ausnahme: Besuch schwerstkranker Patienten nach individueller Absprache und Väter, die ihre Neugeborenen sehen wollen. Dringend benötigte Gegenstände wie Wechselkleidung können am Empfang abgegeben werden. Zudem haben die Einrichtungen alle Veranstaltungen wie Infoabende und Selbsthilfegruppen abgesagt.

Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum hat die ambulante Versorgung in vielen Bereichen seit dem 17. März, eingestellt. Ausnahmen sind unter anderem Notfallambulanzen, onkologische Patienten, Kinder. Abgesagt werden Sprechstunden, ambulante Operationen und ambulante Eingriffe in allen Funktionsbereichen. Patienten werden gebeten, sich im Zweifel telefonisch zu erkundigen, ob ihre ambulante Behandlung – weil nicht aufschiebbar – ermöglicht wird.

Die Praxis für Chirurgie (Goch, Wilhelm-Anton-Hospital) bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe (Goch, Wiesenstraße) und die Praxis für Neurologie (Kevelaer, Auf der Hüls) sind weiterhin geöffnet.

Auch die Seniorenpflege-Einrichtungen des Katholischen Alten- und Pflegehilfenetzwerkes am Niederrhein unterbinden den Besuch der Bewohner. Ausnahmen sind nur in dringenden Fällen nach Absprache möglich.

Am Freitag (3. April) haben die Krankenhäuser im Kreis Kleve gemeinsam eine schnelle Finanzierung im Kampf gegen das Coronavirus gefordert. In den Kliniken herrsche Ausnahmezustand, der von der Bundesregierung beschlossene Rettungsschirm greife zur kurz, so die Krankenhaus-Chefs.

Öffentlicher Nahverkehr

  • Der Airport Weeze hat am 24. März, den Passagierverkehr vorläufig eingestellt. Ryanair, die einzige regelmäßig ab Weeze fliegende Airline, hat am 25. März den Betrieb fast völlig eingestellt. Das Flughafenterminal bleibt montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr zugänglich. Für alle Bereiche des Flughafens ist Kurzarbeit beantragt worden.
  • Bis zum 19. April gilt ein Sonderfahrplan im VRR-Gebiet mit einer deutlichen Reduzierung des Bahnverkehrs. Alle Infos zum Sonderfahrplan gibt es hier.
  • Niersexpress Seit Mittwoch, 25. März, wurde die RE10-Linie auf einen 60-Minuten-Takt ausgedünnt, die Verstärkerzüge in den Hauptverkehrszeiten entfallen.
  • Für alle Busse von Niag und Look gilt vorerst bis zum 19. April von montags bis samstags der Samstagsfahrplan, der Sonntagsfahrplan bleibt unverändert. Hier gibt es den neuen Fahrplan. Die vorderen Bustüren bleiben geschlossen, der Ticketverkauf beim Fahrer wird eingestellt.
  • Bei den Stadtbussen in Goch bleibt planmäßige Busbetrieb unverändert aufrechterhalten.
  • Der Night-Mover hat wegen zunächst bis zum 19. April seinen Dienst eingestellt. Bereits gebuchte Tickets für Fahrten verfallen, teilt der Kreis Kleve mit.
  • Der Bürgerbusverein Uedem und der Emmericher Bürgerbusverein haben ihren Betrieb eingestellt.

Rathäuser

In allen Städten und Gemeinden des Kreises sind die Dienststellen, Verwaltungsgebäude und sonstige öffentlichen Einrichtungen für den Besucherverkehr geschlossen. Persönliche Besuche sind nur in dringenden Fällen und mit Anmeldung möglich. Alle öffentlichen Veranstaltungen, Rat- und Ausschusssitzungen wurden abgesagt. Weitere Infos gibt es online.

  • Bedburg-Hau Auskünfte unter Telefon 02821 6600 oder rathaus@bedburg-hau.de. Trauungen finden statt, doch die Personenanzahl ist auf 15 begrenzt. Weitere Infos gibt es online.
  • Geldern Auskünfte unter Telefon 02831 3980, Anträge sind per Online-Verfahren möglich. Trauungen können vorerst nur noch mit dem Standesbeamten, den Eheschließenden und gegebenenfalls einem Dolmetscher vorgenommen werden, Beerdigungen bis maximal 15 Personen. Weitere Infos gibt es online.
  • Goch Auskünfte unter Telefon 02823 3200 oder info@goch.de. Das Ordnungsamt ist montags, dienstags, donnerstags und freitags ist es von 6 bis 21 Uhr, mittwochs und auch samstags von 6 bis 18 Uhr erreichbar, Telefon 02823 320222 und E-Mail ordnungsamt@goch.de. Weitere Infos gibt es online.
  • Issum Auskünfte unter Telefon 02835 1072 oder info@issum.de zu erreichen. Standesamtliche Trauungen sollen verschoben werden. Ist das nicht möglich, können Trauungen notfalls in einem Rahmen von bis zu 15 Personen stattfinden. Weitere Infos gibt es online.
  • Kerken Auskünfte unter Telefon 02833 922-150/151/152. In dringenden und unaufschiebbaren Fällen sollen Bürger einen Termin vereinbaren. Weitere Infos gibt es online.
  • Kevelaer Auskünfte unter Telefon 02832 122815 oder buergerbuero@kevelaer.de. Trauungen werden mit einer maximalen Zahl von 15 Personen im Konzert- und Bühnenhaus durchgeführt. Paare wenden sich zur Abstimmung an das Standesamt unter 02832 122825 oder standesamt@kevelaer.de. Weitere Infos gibt es online.
  • Kleve Hotline für Corona-Fragen, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr unter Telefon 02821 84351. Andere Mitarbeiter der Stadt Kleve sind grundsätzlich zwischen 6.30 Uhr und 19 Uhr erreichbar. Weitere Infos gibt es online.
  • Kranenburg Terminabsprachen unter Telefon 02826 790, montags bis mittwochs von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr, freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr. Weitere Infos gibt es online.
  • Straelen Auskünfte unter Telefon 02834 7020. Wichtige Termine sind direkt mit den Fachbereichen zu vereinbaren, die Telefonnummern gibt es online.
  • Uedem Auskünfte unter Telefon 02825 880 oder rathaus@uedem.de. Ein persönlicher Kontakt ist ausschließlich in absoluten Ausnahmefällen und nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Weitere Infos gibt es online.
  • Wachtendonk Auskünfte und Terminvereinbarungen für dringende Angelegenheiten unter Telefon 02836 91550 oder info@wachtendonk.de. Die Tourist-Information in „Haus Püllen“ ist unter Telefon 02836 915565 oder tourist-information@wachtendonk.de erreichbar, der Betriebshof unter Telefon 02836 919095 oder betriebshof@wachtendonk.de; die Gemeindewerke Wachtendonk GmbH unter Telefon 02836 915580 oder E-Mail: gemeindewerke@wachtendonk.de. Weitere Infos gibt es online.
  • Weeze Auskünfte unter Telefon 02837 9100 oder info@weeze.de. Darüber können auch persönliche Termine vereinbart werden. Rufnummern und E-Mail-Adressen befinden sich auch auf der Homepage der Gemeinde.

Stadtwerke

Auch die Stadtwerke im gesamten Kreis Kleve haben ihre Kundencenter geschlossen. Persönlicher Kontakt ist nur in Ausnahmefällen möglich. Die Mitarbeiter und der Bereitschaftsdienst bleiben im Einsatz und sind telefonisch erreichbar.

  • Stadtwerke Geldern Allgemeines Kundencenter (Telefon 02831 933341, 933322 und 933372), Hausanschlüsse und Energieberatung (Telefon 02831 933324), Mahnungen und Sperrungen (Telefon 02831 933321), Bereitschaftsdienst (für Strom: Telefon 02831 9200, für Gas und Wasser: Telefon 02831 933330)
  • Stadtwerke Goch erreichbar montags bis mittwochs, 8 bis 16.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr telefonisch unter 02823 93100 oder unter info@stadtwerke-goch.de. Kostenlose Störungsnummer 0800 9911833.
  • Stadtwerke Kalkar erreichbar unter Telefon 0800 1999966 oder unter info@stadtwerke-kalkar.de, montags, dienstags und donnerstags von 7.30 bis 16.30 Uhr, mittwochs und freitags von 7.30 bis 12 Uhr. 24-Stunden-Notdienst unter Telefon 02824 923250.
  • Stadtwerke Kevelaer erreichbar unter Telefon 02832 93130 oder vertrieb@stadtwerke-Kevelaer.de, Notdienst unter Telefon 02832 931394.
  • Stadtwerke Kleve erreichbar unter Telefon 02821 593140 oder per E-Mail an kundencenter@stadtwerke-kleve.de. Notdienst unter Telefon 02821 5930.

Grenzregion

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am 2. April die Niederlande als Risikogebiet für Covid-19 eingestuft. Wichtig für die Bürger im grenznahen Kreis Kleve ist, dass sie zunächst keine besonderen Maßnahmen treffen müssen, wenn ein Besuch in den Niederlanden erfolgt ist. Auch für die Berufspendler ergeben sich hieraus keine unmittelbaren Auswirkungen. Von nicht notwendigen oder touristischen Reisen in die Niederlande wird jedoch abgeraten.

NRW hat gemeinsam mit den Nachbarländern Niederlande und Belgien eine „Cross-Border Task Force Corona“ ins Leben gerufen. Ziel sei es, die gemeinsamen Aktivitäten im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus grenzüberschreitend zu synchronisieren, erklärte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag (20. März). Landräte aus der Grenzregion sind zudem über die Vorgehensweise der Niederlande irritiert.

Kirchen

Öffentliche Gottesdienste sind bis auf Weiteres untersagt. Die Gemeinden haben auch Pfarrheime, Jugendheime und Tagesstätten bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Alle Gruppen und Kreise, Ausflüge und Freizeiten finden vorläufig nicht statt. Auch Taufen werden verschoben. Die Pfarrer, Pastore und Mitarbeiter der Kirchengemeinden sind weiterhin telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Der katholische Fernsehsender EWTN.TV überträgt die Heilige Messe aus der Basilika St. Marien Kevelaer auf dem Internet-Fernsehsender montags bis samstags um 11.30 Uhr. Das Fenster der Gnadenkapelle wurde vorzeitig geöffnet, sodass das Bild der Trösterin der Betrübten schon vor der Wallfahrtszeit zu sehen ist.