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Coronavirus Kleve: Alle Infos - 236 Infizierte, zweites Todesopfer

Kreis Kleve meldet zweiten Toten : Das müssen Sie über das Coronavirus im Kreis Kleve wissen

Die Zahl der Infizierten im Kreis Kleve ist bis Sonntag auf 236 gestiegen. Jetzt gab es einen zweiten Toten. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Infektionen und die Auswirkungen in den Kommunen.

  • 211 Infizierte im Kreis Kleve und zwei Todesfälle, interaktive Karte zeigt Entwicklung
  • Infos zu Testungen und Quarantäne
  • Hilfen für Unternehmer
  • Infos zu Besucherzeiten in Krankenhäusern im Kreis
  • Regelungen im ÖPNV
  • Öffnungszeiten der Ämter in den Kommunen

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu der Corona-Infektion und den Auswirkungen. Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend.

Corona-Infektionen

Am Sonntag, 29. März, 13 Uhr, lagen dem Kreisgesundheitsamt insgesamt 236 laborchemisch bestätigte Corona-Infektionen vor. Davon kommen 20 aus Bedburg-Hau, 10 aus Emmerich am Rhein, 28 aus Geldern, 8 aus Goch, 20 aus Issum, 14 aus Kalkar, 19 aus Kerken, 19 aus Kevelaer, 15 aus Kleve, 2 aus Kranenburg, 21 aus Rees, 5 aus Rheurdt, 22 aus Straelen, 3 aus Uedem, 4 aus Wachtendonk und 5 aus Weeze. In Klärung befinden sich 21 Meldungen. Zwei Patienten sind an dem Virus gestorben, ein Mann aus Goch und eine Frau aus Rheurdt. Zunächst hatte es noch geheißen, dass auch ein Mann aus Kevelaer an Covid-19 gestorben sei. Später hieß es vom Krankenhaus, sein Tod habe eine andere Ursache gehabt. 11 Personen befinden sich im Krankenhaus.

Derzeit befinden sich 837 Personen in vom Gesundheitsamt angeordneter häuslicher Quarantäne (Stand Freitag, 26. März, 9.30 Uhr). Wer darüber hinaus als Reiserückkehrer in freiwilliger Quarantäne ist, ist dem Gesundheitsamt nicht bekannt.

„Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte und eine entsprechende Zahl von Verdachtsfällen eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden“, heißt es vom Kreis am Freitag.

Wie viele der infizierten Personen mittlerweile wieder als genesen gelten, konnte der Kreis Kleve auf Anfrage bislang nach wie noch nicht mitteilen. Diesbezüglich liefen derzeit noch Gespräche mit dem Robert-Koch-Institut und anderen Kreisen, um zu klären, wie genau „genesen“ zu definieren ist, teilte eine Sprecherin des Kreises am Dienstag (24. März) mit.

Wie viele der Infizierten sich in Tirol in Österreich infiziert haben, teilte der Kreis Kleve in den vergangenen Tagen nicht mehr mit. Neun der ersten zehn bekannten infizierten Personen befanden sich – teilweise unabhängig voneinander – in Österreich im Ferienort Ischgl.

Unter dem Motto „Wir bleiben für euch hier – bleibt ihr für uns zuhause!“ rufen die Mitarbeiter vieler Kliniken zum verantwortungsvollen Umgang mit der Corona-Krise auf. So auch die Mitarbeiter des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums in Kleve. Foto: Thomas Momsen

Das Kreisgesundheitsamt ermittelt auch in den neuen Fällen die Kontaktpersonen. Das Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 02821 594950 zu erreichen.


Hotline des Ministeriums Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat unter 0211 9119 1001 eine Hotline für Bürger in Nordrhein-Westfalen geschaltet. Diese ist erreichbar von montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr. Neben diesem Bürgertelefon wurde eine neue zentrale Corona-Internetseite online gestellt. Sie heißt www.land.nrw/corona. Hier werden alle Maßnahmen und Entscheidungen der Landesregierung erläutert sowie Erlasse, Dokumente und Informationen gebündelt zur Verfügung gestellt.

HINWEISe DER POLIZEI Am Freitag (27. März) warnte die Kreispolizei Kleve auch noch einmal vor einer derzeitigen Betrugsmasche im Zusammenhang mit der Verbreitung des Corona-Virus. Kriminelle nutzten die Angst vor dem Virus aus, um sich skrupellos zu Lasten ihrer Opfer zu bereichern. Eine derzeit bekannte Betrugsmasche sei der veränderte Enkeltrick. Die Betrüger geben sich bei dieser neuen Masche als Angehörige aus, die sich mit dem Virus infiziert hätten und nun in einem Krankenhaus liegen würden. Sie benötigten auf Grund ihrer Erkrankung dringend Geld für die Behandlung bzw. teure Medikamente.

Ein weiteres Betrugsphänomen ist die Erstellung eines „Fakeshops". Beim Betrug mit „Fakeshops" handelt es sich um das Abändern einer bekannten real existierenden Domain eines Webshops sowie dem Einstellen ins Web unter ähnlicher Aufmachung. Im Zusammenhang mit dem „Coronavirus" und all seinen Auswirkungen werden z. B. hochwertige Hygieneartikel, Desinfektionsmittel, aber auch oftmals Medikamente günstiger offeriert und potenzielle Käuferinnen oder Käufer können Ware gegen Vorkasse bestellen. Das Produkt wird aber nicht geliefert.

Ein Blick in die menschenleere Klever Innenstadt zu Zeiten der Corona-Krise. Foto: Markus van Offern (mvo)

Des Weiteren nutzten die Kriminellen die Betrugsmasche des „Phishings". Die Täter behaupteten, als Dienstleister im Online-Sektor, zum Beispiel Banken und Sparkassen, nur per Telefon oder E-Mail weiterhelfen zu können. Die Kunden würden per E-Mail aufgefordert, ihre Daten abzugleichen, insbesonderePasswörter oder andere sensible Daten auf Web-Seiten einzugeben, die täuschend echt aussehen. Tatsächlich werden die Daten auf eine betrügerische Seite eingegeben und die Täterinnen und Täter gelangen so in den Besitz aller nötigen Angaben, um diese wiederum für weitere Tathandlungen nutzen zu können.

Es würden auch keine Corona-Tests an der Haustür angeboten! Auch hier stecken Kriminelle dahinter. Die Polizei rät: Übergeben Sie niemals Geld, Wertsachen oder sensible Daten an

Unbekannte und seien Sie bei Geldforderungen immer skeptisch! Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn sie einen Betrug vermuten. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/gegen-betrug-tipps-fuer-hilfesuchende/

Antwort nach Probeentnahme Derzeit kann vom Kreis Kleve nicht genau gesagt werden, wie lange es dauert, bis die Getesteten ein Ergebnis erhalten. „Derzeit kann es aufgrund der Vielzahl von Tests in ganz Deutschland zu Verzögerungen von mehreren Tagen kommen“, antwortete der Kreis am Dienstag (24. März) auf Nachfrage unserer Redaktion.

Wiederaufnahme der Berufstätigkeit Wenn nach Ablauf der 14 Tage nach Rückkehr oder letztem Kontakt zu einem bestätigten Corona-Infizierten keine Symptome aufgetreten sind, könne die Berufstätigkeit wieder aufgenommen werden. Eine Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt ist nicht erforderlich. Sollten innerhalb der 14-tägigen häuslichen Isolation Symptome auftreten, verlängert sich die empfohlene Quarantäne um weitere 14 Tage. Bei Symptomen sollten sich die Personen mit ihrer Hausarztpraxis in Verbindung setzen.

Wann wird getestet? Das Gelderner St.-Clemens-Hospital orientiert sich hinsichtlich der Testungen auf eine Coronainfektion zum Beispiel an den neuesten Empfehlungen des Gesundheitsamtes im Kreis Kleve. Reiserückkehrer aus Risikogebieten wie Österreich und Schweiz mit oder ohne Symptome sowie deren Kontaktpersonen werden nur dann regelhaft getestet, wenn sie aufgrund ihrer Vorerkrankungen einem erhöhten Komplikationsrisiko ausgesetzt sind. Für alle anderen Personen sieht das Gesundheitsamt zunächst zwei Wochen häusliche Quarantäne vor. Einen aktuellen Überblick über die Risikogebiete gibt es unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Ob eine Testung erforderlich ist, legen Gesundheitsamt oder niedergelassene Ärzte fest, schreibt das Gelderner St.-Clemens-Hospital. Betroffene sollen sich deshalb bei Bedarf zunächst an eine der zuständigen Stellen wenden. Auf Anweisung des Gesundheitsamtes oder mit Einweisung des Hausarztes könne der Abstrich anschließend durch Mitarbeitende aus dem St.-Clemens-Hospital entnommen werden. Termine für das „Drive-InScreening“ vor dem Krankenhausgebäude werden nach telefonischer Absprache vergeben.

MOBILE PROBEENTAHME

Wer in häuslicher Quarantäne ist, darf das Haus nicht verlassen. Auch nicht zur Probeentnahme, um feststellen zu lassen, ob der Corona-Virus-Erreger noch nachweisbar ist oder eben nicht. Der Kreis Kleve hat am Mittwoch bekanntgegeben, sein Angebot zur mobilen Probeentnahme für die Coronavirus-Testung deutlich auszubauen, um die Arztpraxen zu entlasten.

Seit dem 23. März sind drei Fahrzeuge im Kreisgebiet im Einsatz, um die Funktionsfähigkeit der Arztpraxen vor Ort zu erhalten: jeweils ein Fahrzeug vom Deutschen Roten Kreuz im nördlichen und im südlichen Kreisgebiet, im Bereich Emmerich am Rhein /Rees ist der Maltester Hilfsdienst für den Kreis Kleve im Einsatz.

Derzeit ist erst ein Fahrzeug des DRK im Einsatz. Das Fahrzeug ist mit zwei Personen besetzt, die mit der vorgeschriebenen Schutzausrüstung Speichelproben entnehmen. Die Einsätze des Fahrzeugs werden über das Gesundheitsamt und die Kreisleitstelle koordiniert. Das Gesundheitsamt teilt den Getesteten nach einigen Tagen das Testergebnis mit und informiert darüber, ob die häusliche Quarantäne aufgehoben werden kann.

Die grundsätzliche Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung zu dieser Ausweitung der mobilen Probeentnahme sei erfolgt. Die organisatorischen Erfordernisse würden derzeit in die Wege geleitet. Der Kreis Kleve übernimmt zunächst die Kosten der mobilen Beprobung. Hierfür wurde ein Budget von zwei Millionen Euro bereitgestellt.

Reiserückkehrer

Alle Reiserückkehrer, die in den letzten 14 Tagen in Italien, Iran, China (Provinz Hubei inklusive Stadt Wuhan), Südkorea (Provinz Gyeongsangbuk-do), Frankreich (Region Grand Est), Österreich (Bundesland Tirol), Spanien (Madrid), USA (Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York), Deutschland (Region Kreis Heinsberg) waren oder sich oder in der Schweiz oder in Österreich aufgehalten haben, empfiehlt das Bundesgesundheitsministerium unabhängig davon, ob Symptome bestehen oder nicht, sich freiwillig für 14 Tage in eine häusliche Quarantäne zu begeben. Dies ist eine entscheidende Maßnahme, um Infektionsketten zu durchbrechen und eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Der Kreis Kleve schreibt:

  • Bleiben Sie zuhause und reduzieren Sie möglichst sämtliche Kontakte zu anderen Menschen für die Dauer von 14 Tagen.
  • Nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern: Einnahme der Mahlzeiten nacheinander, Aufenthalt und Schlafen in unterschiedlichen Räumen etc.
  • Lüften Sie regelmäßig und ausgiebig.
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung der Hustenetikette (Husten in die Ellenbeuge)
  • Nutzen Sie Einmaltaschentücher, die Sie sofort nach Gebrauch in einen Müllsack entsorgen.

Sollten Sie ärztliche Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder an den ärztlichen Notdienst unter Angabe der Beschwerden und Mitteilung über die Reise unter der Rufnummer 116 117.

Kontaktverbote

Bund und Länder haben am Sonntag, 22. März, weitere Einschränkungen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Dazu zählen unter anderem:

  • Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren
  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter Punkt I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten
  • Es gilt nach wie vor keine Ausgangssperre in Deutschland. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet
  • Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich
  • Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause
  • Diese Betriebe müssen ebenfalls geschlossen bleiben: Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich
  • Dauer der Maßnahmen: mindestens zwei Wochen
  • Kontrollen: Zur Umsetzung der Rechtsverordnung sind die zuständigen Behörden gehalten, „die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen“, schreibt die Landesregierung. Dabei würden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden seien angehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hatte zuvor schon vor weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen. Durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sind nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt worden. Auch alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen mussten schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.

Auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen ist untersagt. Ebenso sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

Die Schließungen und Auflagen gelten unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen.

Hilfen für Unternehmer

Bundes- und Landesmittel Seit Freitag (27. März) können die Corona-Hilfen des Landes online beantragt werden. Damit das Geld so schnell wie möglich fließt, können Betroffene elektronische Antragsformulare seit Freitag (27. März) online auf der Seite www.wirtschaft.nrw/corona nutzen. Die Anträge würden auch am Wochenende von den Mitarbeitern der Bezirksregierung bearbeitet, heißt es.

Um schnell in der Krise zu helfen, hatte der Bund umfangreiche Maßnahmen, vor allem für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmer, beschlossen, die das Land noch einmal erweiterte. Diese Hilfen (direkte Zuschüsse) sind geplant:

  • 9000 Euro für Unternehmen bis fünf Mitarbeiter
  • 15.000 Euro für Unternehmen bis zehn Mitarbeiter
  • 25.000 Euro für Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten (spezielle Maßnahme des Landes NRW)

Weitere Finanzierungs-Instrumente und Ansprechpartner finden sich auch auf dem Informationsportal www.land.nrw/corona.

Angebot der Stadtwerke Kleve Unter anderem weisen auch die Stadtwerke Kleve darauf hin, dass sie betroffenen gewerblichen Kunden (z.B. Einzelhandel, Gastronomie) für Beratungen und individuelle Vereinbarungen zur Verfügung stehen. Zum Beispiel, um sie zu beraten, inwiefern Strom- und Gasverbräuche reduziert werden können oder um individuelle Lösungsmöglichkeiten für finanzielle Engpässe zu prüfen. Eine Herabsetzung der Abschlagsbeträge in Folge von reduzierten Verbräuchen könne ebenfalls individuell geprüft werden. Kunden könnten sich telefonisch unter 02821 593 140 oder per E-Mail unter kundencenter@stadtwerke-kleve.de in Verbindung zu setzen.

Grenzregion

Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit den Nachbarländern Niederlande und Belgien eine „Cross-Border Task Force Corona“ ins Leben gerufen. Ziel sei es, die gemeinsamen Aktivitäten im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus grenzüberschreitend zu synchronisieren, erklärte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag (20. März). Landräte aus der Grenzregion sind zudem über die Vorgehensweise der Niederlande irritiert.

Kurzarbeit

Die Agentur für Arbeit Wesel hat die Telefonkapazitäten massiv erweitert und stellt auch online umfangreiche Informationen und Antragsmöglichkeiten zur Verfügung.

Unternehmen können sich unter www.arbeitsagentur.de/wesel (Corona-Virus: Informationen zum Kurzarbeitergeld) über die erforderlichen Schritte beim Kurzarbeitergeld informieren. Online lässt sich Kurzarbeit sofort anzeigen und beantragen (www.arbeitsagentur.de/eServices). Die erforderlichen Zugangsdaten erhalten Unternehmen am schnellsten, indem sie eine E-Mail an Wesel.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de schicken.

Wichtig: Um rückwirkend zum 1. März Kurzarbeitergeld zu erhalten, müssen Unternehmen bis Ende März Kurzarbeit anzeigen.