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Coronavirus Kleve: 733 Infizierte, 36 Tote und 612 genesene Personen

731 Infizierte – 611 Personen genesen : Das müssen Sie über das Coronavirus im Kreis Kleve wissen

Die Zahl der Infizierten im Kreis Kleve liegt am Freitag bei 733. Insgesamt sind 36 Personen gestorben. Als genesen gelten mittlerweile 612 Personen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen.

  • 733 Infizierte im Kreis Kleve, 36 Todesfälle, 611 Personen genesen, interaktive Karte zeigt Entwicklung
  • Infos zu Corona-Tests und Quarantäne
  • Hilfen für Unternehmer
  • Infos zu Besucherzeiten in Krankenhäusern im Kreis
  • Regelungen im ÖPNV
  • Öffnungszeiten der Ämter in den Kommunen

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu der Corona-Infektion und den Auswirkungen. Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend.

Corona-Infektionen
Am Freitag, 5. Juni, 12.30 Uhr, liegen dem Kreisgesundheitsamt insgesamt 733 (+2) labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen vor. Die zwei neu infizierten Personen sind nicht Zeitarbeiter erfasst. Die Gesamtzahl der Infektion verteilt sich auf die Kommunen wie folgt: 42 in Bedburg-Hau, 90 in Emmerich am Rhein, 91 in Geldern, 75 in Goch, 32 in Issum, 29 in Kalkar, 41 in Kerken, 60 in der Wallfahrtsstadt Kevelaer, 98 in Kleve, 12 in Kranenburg, 52 in Rees, 15 in Rheurdt, 60 in Straelen, 8 in Uedem, 14 in Wachtendonk und 14 in Weeze.

Von den insgesamt 733 bestätigten Corona-Fällen sind 612 (+1) Personen genesen, 6 (-1) Personen befinden sich im Krankenhaus und 36 (+1) Personen sind verstorben. Bei der 36. an Covid-19 verstorbenen Person handelt es sich um einen 79-jährigen Mann aus Straelen mit Vorerkrankungen. Aktuell befinden sich insgesamt 397 (+108) Personen in häuslicher Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. In diesem Zeitraum gab es im Kreisgebiet 28 neue labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen. Dies ergibt im Kreis Kleve eine Sieben-Tage-Inzidenz von 9,0 (-4,5).

Das Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 02821 594-950 zu erreichen.

Wie sich die Anzahl der Genesenen auf die jeweiligen Kommunen aufteilt, konnte der Kreis immer noch nicht mitteilen – und wird es vorerst auch nicht: „Die gewünschte Darstellung der Anzahl der Genesenen nach Kommunen kann leider nicht erfolgen, da die Auswertung der entsprechenden Datensätze dieses Kriterium nicht beinhaltet“, sagte ein Sprecher des Kreises. Aufgrund „des damit verbundenen Aufwands“, so der Sprecher, könne eine solche Auswertung derzeit nicht vorgenommen werden.

Als „genesen“ gemeldet wird vom Kreis eine positiv getestete Person, die seit mindestens 48 Stunden keine Symptome mehr hat und deren Quarantänezeitraum abgelaufen ist. In den vergangenen Wochen habe das Gesundheitsamt des Kreises Kleve zudem festgestellt, dass auch bei älteren Personen mit positivem Covid-19-Befund die Corona-Infektion mit milden Symptomen verlaufen kann.

Vielen ist auch bereits diese Differenz aufgefallen: Wer beim Kreis Kleve und beim Robert-Koch-Institut (RKI) nach den Zahlen der Corona-Infizierten im Kreisgebiet sucht, wird unterschiedliche Angaben finden. Warum sich die Zahlen des Kreises Kleve von denen des RKI unterscheiden, lesen Sie hier.

Wer darüber hinaus als Reiserückkehrer in freiwilliger Quarantäne ist, ist dem Gesundheitsamt nicht bekannt. „Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte und eine entsprechende Zahl von Verdachtsfällen eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden“, heißt es vom Kreis.

Wie es ist, an Covid-19 zu erkranken, das lesen Sie hier. Wir haben mit einer Betroffenen aus Bedburg-Hau gesprochen. 

Ein Genesener aus Uedem warnt Jüngere, das Virus ernst zu nehmen. Er selbst ist 55 Jahre alt, ein Mann wie ein Baum. Dass er wieder gesund werden würde, war trotzdem nicht sicher. Lesen Sie hier seine Geschichte.

Unbekannte haben in Zeiten des grassierenden Coronavirus ein "Danke-Banner" für das Pflege- und Ärztepersonal gegenüber des St.-Antonius-Hospitals in Kleve aufgehängt. Foto: Markus van Offern (mvo)

Wie sich die Zahlen in den vergangenen zwei Monaten entwickelt haben, lesen Sie hier.

Corona-Tests im Kreis Kleve

Wann wird getestet? Bei Symptomen wie Husten, Luftnot, Fieber, Halsschmerzen, Krankheitsgefühl und Schwäche sollten Betroffene zunächst in ihrer Hausarztpraxis anrufen. Die Mitarbeiter der Praxis entscheiden, ob und wann die Betroffenen in die Praxis kommen oder sich an eines der Krankenhäuser in Kleve, Emmerich und Geldern wenden sollen. Der Test auf Corona-Infektion wird in den Krankenhäusern nur bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen durchgeführt und erfolgt nicht bei jedem Patienten. Wichtig: In den Krankenhäusern erfolgt keine ambulante Behandlung und es können keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt werden. Alternativ können Betroffene den Ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter Telefon 116 117.

Testergebnis Derzeit kann vom Kreis Kleve nicht genau gesagt werden, wie lange es dauert, bis die Getesteten ein Ergebnis erhalten. „Der Rücklauf der Testergebnisse ist abhängig von der Anzahl der vorgenommen Tests sowie den Testkapazitäten der Labore. Aktuell (Stand 8. April) erreichen den Kreis Kleve die meisten Ergebnisse innerhalb einer Woche, im Einzelfall kann das Testergebnis auch erst nach zehn Tagen vorliegen“, vermeldete der Kreis auf Nachfrage unserer Redaktion. Wer positiv getestet wird, wird generell durch das Gesundheitsamt über sein Ergebnis informiert. Bei negativen Ergebnissen, sei die Rückmeldung abhängig von der Stelle, bei der der Test durchgeführt wurde, erklärt die Kreisverwaltung. Wer im Auftrag des Kreises getestet wurde, bekommt, unabhängig vom Testergebnis, eine telefonische Rückmeldung durch das Gesundheitsamt. Testauswertungen in Krankenhäusern, beim Hausarzt und in der Fieberambulanz am St.-Antonius-Hospital Kleve unterliegen jedoch der Zuständigkeit anderer Träger, so der Kreis weiter. Seit Mittwoch, 15. April, hat das Katholische Karl-Leisner-Klinikum daher einen Rückruf-Service eingerichtet: Im Falle eines positiven Corona-Tests informiert die Patienten das Gesundheitsamt des Kreises Kleve, im Falle eines negativen Corona-Tests informiert sie das Katholische Karl-Leisner-Klinikum.

Wiederaufnahme der Berufstätigkeit Wenn nach Ablauf der 14 Tage nach Rückkehr aus einem Risikogebiet oder letztem Kontakt zu einem bestätigten Corona-Infizierten keine Symptome aufgetreten sind, könne die Berufstätigkeit wieder aufgenommen werden. Eine Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt ist nicht erforderlich. Sollten innerhalb der zweiwöchigen häuslichen Isolation Symptome auftreten, verlängert sich die empfohlene Quarantäne um weitere 14 Tage. Bei Symptomen sollten sich die Personen mit ihrer Hausarztpraxis in Verbindung setzen.

Hier gibt es weitere Infos

Kontaktverbote

Bund und Länder hatten am Sonntag, 22. März, Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Dadurch war öffentliche Leben in Nordrhein-Westfalen stark eingeschränkt. Seit dem 4. Mai haben Friseursalons, Gedenkstätten, Museen und Zoos wieder geöffnet. Seit Donnerstag, 7. Mai, sind in NRW auch wieder Spielplätze frei zugänglich. Zudem wurde inzwischen das Sporttreiben im Freien unter bestimmten Voraussetzungen wieder erlaubt, auch die Sporthallen dürfen wieder geöffnet werden. Inzwischen wird weiter geöffnet, auch Gastronomiebetriebe öffnen wieder.

Hier finden Sie, welche Einzelhändler und Gastronomen im Kleverland und im Gelderland Liefer- und Abholdienste anbieten.

Lebensmittelversorgung

Einige Supermärkte verfügen bereits über einen Lieferservice, zum Beispiel Edeka Brüggemeier. Weil deren Lieferservice ausgelastet ist, helfen jetzt zum Beispiel Taxiunternehmen und Fahrdienste, um die sieben Märkte zwischen Kleve und Wachtendonk zu unterstützen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Risikogruppen und Quarantäne-Fälle. Zweimal in der Woche, dienstags und freitags, werden sie aktiv, um den großen Bedarf zu decken – gegen einen Kostenbeitrag von 3,50 bis 5 Euro je Lieferung. Die Brüggemeier-Lieferungen blieben nach wie vor kostenlos.

Hilfen für UnternehmeR und Arbeitnehmer

  • Bund und Land Seit Freitag (27. März) können Unternehmer bei einem Portal des Landes NRW finanzelle Unterstützung online beantragen. Es gibt bis zu 25.000 Euro Soforthilfe. Wie Firmen schnell an das Geld kommen, haben wir hier zusammengefasst.
  • Kreis Kleve Auch der Kreis vergibt jetzt Soforthilfen für regionale Kleinunternehmen, Selbstständige und Freiberufler. Anträge können auch landwirtschaftliche Betriebe und Gartenbau-Betriebe mit bis zu zehn festangestellten Vollzeitkräften stellen. Gewährt werden im Schnitt Zuschüsse von bis zu 7.500 Euro für Unternehmer und Freiberufler mit Angestellten. Das sind Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Infos gibt es beim Kreis Kleve.
  • Stadtwerke Kleve Die Stadtwerke Kleve bieten betroffenen gewerblichen Kunden wie Einzelhändlern und Gastronomen derzeit Beratungen und individuelle Vereinbarungen bei finanziellen Engpässen an, Telefon 02821 593 140 oder E-Mail kundencenter@stadtwerke-kleve.de.
  • Agentur für Arbeit Bei der Agentur für Arbeit Wesel können sich Unternehmen über die erforderlichen Schritte beim Kurzarbeitergeld informieren. Online lässt sich Kurzarbeit sofort anzeigen und beantragen. Die Zugangsdaten erhalten Firmen am schnellsten, per E-Mail an Wesel.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de. Arbeitnehmer, die sich telefonisch arbeitslos melden müssen oder Fragen zu Kurzarbeit haben, können sich von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, unter Telefon 0281 9620141 melden oder bei der Hotline 0800 45555 00. Weitere Informationen gibt es online.

Hilfen für Bürger

Bei familiären Konflikten oder in einsamen Stunden gibt es derzeit viele telefonische Beratungsangebote für die Gelderländer. Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Angebote. Weitere Angebote:

  • Der Malteser Hilfsdienst Stadtverband Kleve bietet einen Einkaufsservice an, primär für Senioren und kranke Menschen. Die Übergabe erfolgt an der Wohnungstüre mit Abstand. Infos bei Anne-Kathrin Reckinger unter Telefon 02821 70698 (Montag und Mittwoch, 16 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an AnneKathrin.Reckinger@malteser.org.
  • Studenten der Hochschule Rhein-Waal haben eine Nachbarschaftshilfe (Einkaufen, Gassi gehen, Rezepte abholen) eingerichtet. Kontakt unter Telefon 0163 3012551, Whatsapp +34 628 430578
  • Der Awo-Kreisverband Kleve hat ein Beratungstelefon für wichtige Fragen rund ums Thema „Leben in der Corona-Krise“ eingerichtet. Ein Sozialpädagoge ist montags bis freitags, 9 bis 16 Uhr, unter Telefon 02821 8993955 erreichbar
  • Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen im Kreis Kleve – in Geldern, Kevelaer, Goch, Kleve und Emmerich – bieten telefonische Krisen-Sprechstunden an. Sie dienen dazu, Termine für telefonische Beratungsgespräche zu vereinbaren. Die Zeiten finden sich auf der Internetseite unter www.ehefamilieleben.de. Außerdem sei es möglich, zu diesen Beratungsstellen über www.efl-online.de auf abgesichertem Weg Kontakt für Mail- oder Chatberatung aufzunehmen.

Schulen und Kitas

Kindergärten Laut Familienministerium NRW soll ab dem 14.Mai die Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen für Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket geöffnet werden. Zudem dürfen Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind, und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde, wieder in Kindertageseinrichtungen oder in Kindertagespflegestellen betreut werden. Die Kindertagespflegestellen mit ihrem familiennahen und überschaubaren Betreuungsangebot werden für Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben, geöffnet. Ab dem 28. Mai sollen in einem weiteren Öffnungsschritt sollen alle weiteren Vorschulkinder in die Kindertageseinrichtungen aufgenommen werden.

Schulen Nachdem die Schulen mehrere Wochen geschlossen waren, nehmen sie wieder den Betrieb auf. Aktuelle Infos dazu gibt es beim Schulministerium NRW.

Für Kinder von Eltern in Schlüsselpositionen sind im Kreis Kleve Betreuungsmöglichkeiten geschaffen worden, auch am Wochenende. Wer berechtigt ist, den Service zu nutzen, kann sich an die eigene Schule, Kita oder Tagespflegeperson wenden. Eltern, für deren Kinder keine Betreuung in einer Kita oder Tagespflege geregelt ist, sollten sich an das jeweilige Jugendamt wenden.

Die Schulpsychologische Beratungsstelle im Schulamt für den Kreis bietet zudem eine telefonische Beratung Für Eltern und Lehrkräfte für Fragen rund ums Lernen an, Telefon 02821 85495, 02823 975107 und 02831391-835. Weitere Infos gibt es hier.

Krankenhäuser

Alle Krankenhäuser im Kreis Kleve haben zum Schutz des Klinikpersonals einen Besucherstopp verhängt. Im St.-Antonius-Hospital Kleve, Wilhelm-Anton-Hospital Goch, Marienhospital Kevelaer, St. Nikolaus-Hospital Kalkar und St.-Clemens-Hospital Geldern sind vorerst keine Patientenbesuche mehr möglich. Ausnahme: Besuch schwerstkranker Patienten nach individueller Absprache und Väter, die ihre Neugeborenen sehen wollen. Dringend benötigte Gegenstände wie Wechselkleidung können am Empfang abgegeben werden. Zudem haben die Einrichtungen alle Veranstaltungen wie Infoabende und Selbsthilfegruppen abgesagt.

Ab Montag, 18. Mai, sind zumindest im Katholischen Karl-Leisner-Klinikum Kleve wieder Patientenbesuche zulässig. Zwischen 14 und 16 Uhr können Patienten, die nicht auf Infektions-, Transit oder Intensivstationen liegen, täglich einen Angehörigen aus dem häuslichen Umfeld empfangen. Bedingung ist allerdings eine telefonische Anmeldung am Vortag (bis 17 Uhr) über die Klinikum-Hotline (02821 77765415), die ab Sonntag, 17. Mai, freigeschaltet ist. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die Einhaltung des Mindestabstandes und eine regelmäßige Händedesinfektion sind verpflichtend. Es finden Einlasskontrollen statt. Angehörige, die in den letzten sieben Tagen Symptome wie Fieber, Gliederschmerzen, Atemnot, Durchfall, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Geschmacks- oder Geruchsverlust und Bauchschmerzen oder Kontakt zu an Covid-19 Erkrankten hatten, dürfen keine Patienten besuchen.

Weiterhin eingestellt bleibt die ambulante Versorgung in vielen Bereichen. Ausnahmen sind unter anderem Notfallambulanzen, onkologische Patienten, Kinder. Abgesagt werden Sprechstunden, ambulante Operationen und ambulante Eingriffe in allen Funktionsbereichen. Patienten werden gebeten, sich im Zweifel telefonisch zu erkundigen, ob ihre ambulante Behandlung – weil nicht aufschiebbar – ermöglicht wird.

Die Praxis für Chirurgie (Goch, Wilhelm-Anton-Hospital) bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe (Goch, Wiesenstraße) und die Praxis für Neurologie (Kevelaer, Auf der Hüls) sind weiterhin geöffnet.

Auch die Seniorenpflege-Einrichtungen des Katholischen Alten- und Pflegehilfenetzwerkes am Niederrhein unterbinden den Besuch der Bewohner. Ausnahmen sind nur in dringenden Fällen nach Absprache möglich.

Am Freitag (3. April) haben die Krankenhäuser im Kreis Kleve gemeinsam eine schnelle Finanzierung im Kampf gegen das Coronavirus gefordert. In den Kliniken herrsche Ausnahmezustand, der von der Bundesregierung beschlossene Rettungsschirm greife zur kurz, so die Krankenhaus-Chefs.

Öffentlicher Nahverkehr

  • Der Airport Weeze hat am 24. März, den Passagierverkehr vorläufig eingestellt. Ryanair, die einzige regelmäßig ab Weeze fliegende Airline, hat am 25. März den Betrieb fast völlig eingestellt. Das Flughafenterminal bleibt montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr zugänglich. Für alle Bereiche des Flughafens ist Kurzarbeit beantragt worden.
  • Der Night-Mover hat seinen Dienst eingestellt. Bereits gebuchte Tickets für Fahrten verfallen, teilt der Kreis Kleve mit.
  • Der Bürgerbusverein Uedem, die Bürgerbusse in Kevelaer und der Emmericher Bürgerbusverein haben ihren Betrieb eingestellt.

Rathäuser

In allen Städten und Gemeinden des Kreises sind die Dienststellen, Verwaltungsgebäude und sonstige öffentlichen Einrichtungen für den Besucherverkehr geschlossen. Persönliche Besuche sind nur in dringenden Fällen und mit Anmeldung möglich. Alle öffentlichen Veranstaltungen, Rat- und Ausschusssitzungen wurden abgesagt. Weitere Infos gibt es online.

  • Bedburg-Hau Auskünfte unter Telefon 02821 6600 oder rathaus@bedburg-hau.de. Trauungen finden statt, doch die Personenanzahl ist auf 15 begrenzt. Weitere Infos gibt es online.
  • Geldern Auskünfte unter Telefon 02831 3980, Anträge sind per Online-Verfahren möglich. Trauungen können vorerst nur noch mit dem Standesbeamten, den Eheschließenden und gegebenenfalls einem Dolmetscher vorgenommen werden, Beerdigungen bis maximal 15 Personen. Weitere Infos gibt es online.
  • Goch Die Mitarbeiter stehen von montags bis freitags von 8 bis 16 und samstags sowie sonntags von 11 bis 16 Uhr zur Verfügung. Telefonisch ist das Ordnungsamt unter der zentralen Rufnummer 02823 320222 sowie per Email: ordnungsamt@goch.de erreichbar. Die Gocher Stadtbücherei ist ab dem 5. Mai wieder geöffnet. Weitere Infos gibt es online.
  • Issum Auskünfte unter Telefon 02835 1072 oder info@issum.de zu erreichen. Standesamtliche Trauungen sollen verschoben werden. Ist das nicht möglich, können Trauungen notfalls in einem Rahmen von bis zu 15 Personen stattfinden. Weitere Infos gibt es online.
  • Kerken Auskünfte unter Telefon 02833 922-150/151/152. In dringenden und unaufschiebbaren Fällen sollen Bürger einen Termin vereinbaren. Weitere Infos gibt es online.
  • Kevelaer Auskünfte unter Telefon 02832 122815 oder buergerbuero@kevelaer.de. Trauungen werden mit einer maximalen Zahl von 15 Personen im Konzert- und Bühnenhaus durchgeführt. Paare wenden sich zur Abstimmung an das Standesamt unter 02832 122825 oder standesamt@kevelaer.de. Weitere Infos gibt es online.
  • Kleve Die Stadt Kleve öffnet ab dem 18. Mai ihre Dienststellen wieder. Weitere Infos dazu finden Sie hier.
  • Kranenburg Terminabsprachen unter Telefon 02826 790, montags bis mittwochs von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr, freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr. Weitere Infos gibt es online.
  • Straelen Auskünfte unter Telefon 02834 7020. Wichtige Termine sind direkt mit den Fachbereichen zu vereinbaren, die Telefonnummern gibt es online.
  • Uedem Vom 25. Mai an öffnet das Rathaus wieder seine Türen. Es müssen jedoch Termine vereinbart werden. Weitere Infos dazu gibt es hier.
  • Wachtendonk Auskünfte und Terminvereinbarungen für dringende Angelegenheiten unter Telefon 02836 91550 oder info@wachtendonk.de. Die Tourist-Information in „Haus Püllen“ ist unter Telefon 02836 915565 oder tourist-information@wachtendonk.de erreichbar, der Betriebs