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Corona Kreis Kleve: 819 Infizierte, 37 Tote und 759 genesene Personen (5. Juli)

819 Infizierte – 759 Personen genesen : Das müssen Sie über das Coronavirus im Kreis Kleve wissen

Die Zahl der Infizierten im Kreis Kleve liegt auch am Sonntag bei 819. Insgesamt sind 37 Personen gestorben. Als genesen gelten mittlerweile 759 Personen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen.

  • 819 Infizierte im Kreis Kleve, 37 Todesfälle, 759 Personen genesen, interaktive Karte zeigt Entwicklung
  • Infos zu Corona-Tests und Quarantäne
  • Hilfen für Unternehmer
  • Infos zu Besucherzeiten in Krankenhäusern im Kreis
  • Regelungen im ÖPNV
  • Öffnungszeiten der Ämter in den Kommunen

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu der Corona-Infektion und den Auswirkungen. Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend.

Corona-Infektionen
Am Sonntag, 5. Juli, 13.00 Uhr, liegen dem Kreisgesundheitsamt weiterhin insgesamt 819 (+/-0) labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen seit Beginn der Corona-Pandemie vor. Diese Zahlen haben sich seit Freitag, 3. Juli, nicht verändert, da den Kreis Kleve in dieser Zeit seitens der Labore keine neuen positiven Ergebnisse erreicht haben.

Von den 819 Indexfällen sind 48 in Bedburg-Hau, 105 in Emmerich am Rhein, 107 in Geldern, 95 in Goch, 32 in Issum, 30 in Kalkar, 41 in Kerken, 63 in der Wallfahrtsstadt Kevelaer, 117 in Kleve, 12 in Kranenburg, 55 in Rees, 16 in Rheurdt, 61 in Straelen, 8 in Uedem, 14 in Wachtendonk und 15 in Weeze.

Von den insgesamt 817 bestätigten Corona-Fällen sind 759 (+/-0) Personen genesen, 1 (-1) Personen befindet sich im Krankenhaus und 37 Personen (+/-0) sind verstorben. Aktuell befinden sich insgesamt 160 Personen (-5) in häuslicher Quarantäne. Davon sind 24 (+/-0) als Zeitarbeiter erfasst.

Die Sieben-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. In diesem Zeitraum gab es im Kreisgebiet 5 neue labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen. Dies ergibt im Kreis Kleve eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1,6 (-1).

Alle Labor-Ergebnisse aus den erneut durchgeführten Corona-Tests an zwei Schlachtbetrieben (Naturverbund-Schlachthof in Wachtendonk und Manten in Pont) im Kreis Kleve sind negativ. Der Kreis Kleve hat aufgrund eines Erlasses des MAGS – Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 17. Juni nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück erneut in den beiden Schlachtbetrieben im Kreisgebiet Covid-19-Tests durchgeführt. Zunächst waren am 19. und am 20. Juni die insgesamt 470 anwesenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen getestet worden. Diese Testergebnisse waren alle negativ. An zwei weiteren Terminen wurden 27 an den Test-Tagen nicht anwesende Mitarbeitende noch „nachgetestet“. Auch für diese Personen liegen nun negative Testergebnisse vor, so die Pressestelle des Kreises.

Das Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 02821 594-950 zu erreichen.

Wie sich die Anzahl der Genesenen auf die jeweiligen Kommunen aufteilt, konnte der Kreis immer noch nicht mitteilen – und wird es vorerst auch nicht: „Die gewünschte Darstellung der Anzahl der Genesenen nach Kommunen kann leider nicht erfolgen, da die Auswertung der entsprechenden Datensätze dieses Kriterium nicht beinhaltet“, sagte ein Sprecher des Kreises. Aufgrund „des damit verbundenen Aufwands“, so der Sprecher, könne eine solche Auswertung derzeit nicht vorgenommen werden.

Als „genesen“ gemeldet wird vom Kreis eine positiv getestete Person, die seit mindestens 48 Stunden keine Symptome mehr hat und deren Quarantänezeitraum abgelaufen ist. In den vergangenen Wochen habe das Gesundheitsamt des Kreises Kleve zudem festgestellt, dass auch bei älteren Personen mit positivem Covid-19-Befund die Corona-Infektion mit milden Symptomen verlaufen kann.

Vielen ist auch bereits diese Differenz aufgefallen: Wer beim Kreis Kleve und beim Robert-Koch-Institut (RKI) nach den Zahlen der Corona-Infizierten im Kreisgebiet sucht, wird unterschiedliche Angaben finden. Warum sich die Zahlen des Kreises Kleve von denen des RKI unterscheiden, lesen Sie hier.

Wer darüber hinaus als Reiserückkehrer in freiwilliger Quarantäne ist, ist dem Gesundheitsamt nicht bekannt. „Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte und eine entsprechende Zahl von Verdachtsfällen eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden“, heißt es vom Kreis.

Unbekannte haben in Zeiten des grassierenden Coronavirus ein "Danke-Banner" für das Pflege- und Ärztepersonal gegenüber des St.-Antonius-Hospitals in Kleve aufgehängt. Foto: Markus van Offern (mvo)

Wie es ist, an Covid-19 zu erkranken, das lesen Sie hier. Wir haben mit einer Betroffenen aus Bedburg-Hau gesprochen. 

Ein Genesener aus Uedem warnt Jüngere, das Virus ernst zu nehmen. Er selbst ist 55 Jahre alt, ein Mann wie ein Baum. Dass er wieder gesund werden würde, war trotzdem nicht sicher. Lesen Sie hier seine Geschichte.

Wie sich die Zahlen in den vergangenen zwei Monaten entwickelt haben, lesen Sie hier.

Corona-Tests im Kreis Kleve

Wann wird getestet? Bei Symptomen wie Husten, Luftnot, Fieber, Halsschmerzen, Krankheitsgefühl und Schwäche sollten Betroffene zunächst in ihrer Hausarztpraxis anrufen. Die Mitarbeiter der Praxis entscheiden, ob und wann die Betroffenen in die Praxis kommen oder sich an eines der Krankenhäuser in Kleve, Emmerich und Geldern wenden sollen. Der Test auf Corona-Infektion wird in den Krankenhäusern nur bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen durchgeführt und erfolgt nicht bei jedem Patienten. Wichtig: In den Krankenhäusern erfolgt keine ambulante Behandlung und es können keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt werden. Alternativ können Betroffene den Ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter Telefon 116 117.

Testergebnis Derzeit kann vom Kreis Kleve nicht genau gesagt werden, wie lange es dauert, bis die Getesteten ein Ergebnis erhalten. „Der Rücklauf der Testergebnisse ist abhängig von der Anzahl der vorgenommen Tests sowie den Testkapazitäten der Labore. Aktuell (Stand 8. April) erreichen den Kreis Kleve die meisten Ergebnisse innerhalb einer Woche, im Einzelfall kann das Testergebnis auch erst nach zehn Tagen vorliegen“, vermeldete der Kreis auf Nachfrage unserer Redaktion. Wer positiv getestet wird, wird generell durch das Gesundheitsamt über sein Ergebnis informiert. Bei negativen Ergebnissen, sei die Rückmeldung abhängig von der Stelle, bei der der Test durchgeführt wurde, erklärt die Kreisverwaltung. Wer im Auftrag des Kreises getestet wurde, bekommt, unabhängig vom Testergebnis, eine telefonische Rückmeldung durch das Gesundheitsamt. Testauswertungen in Krankenhäusern, beim Hausarzt und in der Fieberambulanz am St.-Antonius-Hospital Kleve unterliegen jedoch der Zuständigkeit anderer Träger, so der Kreis weiter. Seit Mittwoch, 15. April, hat das Katholische Karl-Leisner-Klinikum daher einen Rückruf-Service eingerichtet: Im Falle eines positiven Corona-Tests informiert die Patienten das Gesundheitsamt des Kreises Kleve, im Falle eines negativen Corona-Tests informiert sie das Katholische Karl-Leisner-Klinikum.

Wiederaufnahme der Berufstätigkeit Wenn nach Ablauf der 14 Tage nach Rückkehr aus einem Risikogebiet oder letztem Kontakt zu einem bestätigten Corona-Infizierten keine Symptome aufgetreten sind, könne die Berufstätigkeit wieder aufgenommen werden. Eine Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt ist nicht erforderlich. Sollten innerhalb der zweiwöchigen häuslichen Isolation Symptome auftreten, verlängert sich die empfohlene Quarantäne um weitere 14 Tage. Bei Symptomen sollten sich die Personen mit ihrer Hausarztpraxis in Verbindung setzen.

Hier gibt es weitere Infos

Kontaktverbote

Bund und Länder hatten am Sonntag, 22. März, Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Dadurch war öffentliche Leben in Nordrhein-Westfalen stark eingeschränkt. Seit dem 4. Mai haben Friseursalons, Gedenkstätten, Museen und Zoos wieder geöffnet. Seit Donnerstag, 7. Mai, sind in NRW auch wieder Spielplätze frei zugänglich. Zudem wurde inzwischen das Sporttreiben im Freien unter bestimmten Voraussetzungen wieder erlaubt, auch die Sporthallen dürfen wieder geöffnet werden. Inzwischen wird weiter geöffnet, auch Gastronomiebetriebe öffnen wieder.

Hier finden Sie, welche Einzelhändler und Gastronomen im Kleverland und im Gelderland Liefer- und Abholdienste anbieten.

Lebensmittelversorgung

Einige Supermärkte verfügen bereits über einen Lieferservice, zum Beispiel Edeka Brüggemeier. Weil deren Lieferservice ausgelastet ist, helfen jetzt zum Beispiel Taxiunternehmen und Fahrdienste, um die sieben Märkte zwischen Kleve und Wachtendonk zu unterstützen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Risikogruppen und Quarantäne-Fälle. Zweimal in der Woche, dienstags und freitags, werden sie aktiv, um den großen Bedarf zu decken – gegen einen Kostenbeitrag von 3,50 bis 5 Euro je Lieferung. Die Brüggemeier-Lieferungen blieben nach wie vor kostenlos.

Hilfen für UnternehmeR und Arbeitnehmer

  • Bund und Land Seit Freitag (27. März) können Unternehmer bei einem Portal des Landes NRW finanzelle Unterstützung online beantragen. Es gibt bis zu 25.000 Euro Soforthilfe. Wie Firmen schnell an das Geld kommen, haben wir hier zusammengefasst.
  • Kreis Kleve Auch der Kreis vergibt jetzt Soforthilfen für regionale Kleinunternehmen, Selbstständige und Freiberufler. Anträge können auch landwirtschaftliche Betriebe und Gartenbau-Betriebe mit bis zu zehn festangestellten Vollzeitkräften stellen. Gewährt werden im Schnitt Zuschüsse von bis zu 7.500 Euro für Unternehmer und Freiberufler mit Angestellten. Das sind Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Infos gibt es beim Kreis Kleve.
  • Stadtwerke Kleve Die Stadtwerke Kleve bieten betroffenen gewerblichen Kunden wie Einzelhändlern und Gastronomen derzeit Beratungen und individuelle Vereinbarungen bei finanziellen Engpässen an, Telefon 02821 593 140 oder E-Mail kundencenter@stadtwerke-kleve.de.
  • Agentur für Arbeit Bei der Agentur für Arbeit Wesel können sich Unternehmen über die erforderlichen Schritte beim Kurzarbeitergeld informieren. Online lässt sich Kurzarbeit sofort anzeigen und beantragen. Die Zugangsdaten erhalten Firmen am schnellsten, per E-Mail an Wesel.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de. Arbeitnehmer, die sich telefonisch arbeitslos melden müssen oder Fragen zu Kurzarbeit haben, können sich von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, unter Telefon 0281 9620141 melden oder bei der Hotline 0800 45555 00. Weitere Informationen gibt es online.

Hilfen für Bürger

Bei familiären Konflikten oder in einsamen Stunden gibt es derzeit viele telefonische Beratungsangebote für die Gelderländer. Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Angebote. Weitere Angebote:

  • Der Malteser Hilfsdienst Stadtverband Kleve bietet einen Einkaufsservice an, primär für Senioren und kranke Menschen. Die Übergabe erfolgt an der Wohnungstüre mit Abstand. Infos bei Anne-Kathrin Reckinger unter Telefon 02821 70698 (Montag und Mittwoch, 16 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an AnneKathrin.Reckinger@malteser.org.
  • Studenten der Hochschule Rhein-Waal haben eine Nachbarschaftshilfe (Einkaufen, Gassi gehen, Rezepte abholen) eingerichtet. Kontakt unter Telefon 0163 3012551, Whatsapp +34 628 430578
  • Der Awo-Kreisverband Kleve hat ein Beratungstelefon für wichtige Fragen rund ums Thema „Leben in der Corona-Krise“ eingerichtet. Ein Sozialpädagoge ist montags bis freitags, 9 bis 16 Uhr, unter Telefon 02821 8993955 erreichbar
  • Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen im Kreis Kleve – in Geldern, Kevelaer, Goch, Kleve und Emmerich – bieten telefonische Krisen-Sprechstunden an. Sie dienen dazu, Termine für telefonische Beratungsgespräche zu vereinbaren. Die Zeiten finden sich auf der Internetseite unter www.ehefamilieleben.de. Außerdem sei es möglich, zu diesen Beratungsstellen über www.efl-online.de auf abgesichertem Weg Kontakt für Mail- oder Chatberatung aufzunehmen.

Schulen und Kitas

Kindergärten Laut Familienministerium NRW soll ab dem 14.Mai die Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen für Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket geöffnet werden. Zudem dürfen Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind, und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde, wieder in Kindertageseinrichtungen oder in Kindertagespflegestellen betreut werden. Die Kindertagespflegestellen mit ihrem familiennahen und überschaubaren Betreuungsangebot werden für Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben, geöffnet. Ab dem 28. Mai sollen in einem weiteren Öffnungsschritt sollen alle weiteren Vorschulkinder in die Kindertageseinrichtungen aufgenommen werden.

Schulen Nachdem die Schulen mehrere Wochen geschlossen waren, nehmen sie wieder den Betrieb auf. Aktuelle Infos dazu gibt es beim Schulministerium NRW.

Für Kinder von Eltern in Schlüsselpositionen sind im Kreis Kleve Betreuungsmöglichkeiten geschaffen worden, auch am Wochenende. Wer berechtigt ist, den Service zu nutzen, kann sich an die eigene Schule, Kita oder Tagespflegeperson wenden. Eltern, für deren Kinder keine Betreuung in einer Kita oder Tagespflege geregelt ist, sollten sich an das jeweilige Jugendamt wenden.

Die Schulpsychologische Beratungsstelle im Schulamt für den Kreis bietet zudem eine telefonische Beratung Für Eltern und Lehrkräfte für Fragen rund ums Lernen an, Telefon 02821 85495, 02823 975107 und 02831391-835. Weitere Infos gibt es hier.

Krankenhäuser

Alle Krankenhäuser im Kreis Kleve haben zum Schutz des Klinikpersonals einen Besucherstopp verhängt. Im St.-Antonius-Hospital Kleve, Wilhelm-Anton-Hospital Goch, Marienhospital Kevelaer, St. Nikolaus-Hospital Kalkar und St.-Clemens-Hospital Geldern sind vorerst keine Patientenbesuche mehr möglich. Ausnahme: Besuch schwerstkranker Patienten nach individueller Absprache und Väter, die ihre Neugeborenen sehen wollen. Dringend benötigte Gegenstände wie Wechselkleidung können am Empfang abgegeben werden. Zudem haben die Einrichtungen alle Veranstaltungen wie Infoabende und Selbsthilfegruppen abgesagt.

Ab Montag, 18. Mai, sind zumindest im Katholischen Karl-Leisner-Klinikum Kleve wieder Patientenbesuche zulässig. Zwischen 14 und 16 Uhr können Patienten, die nicht auf Infektions-, Transit oder Intensivstationen liegen, täglich einen Angehörigen aus dem häuslichen Umfeld empfangen. Bedingung ist allerdings eine telefonische Anmeldung am Vortag (bis 17 Uhr) über die Klinikum-Hotline (02821 77765415), die ab Sonntag, 17. Mai, freigeschaltet ist. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die Einhaltung des Mindestabstandes und eine regelmäßige Händedesinfektion sind verpflichtend. Es finden Einlasskontrollen statt. Angehörige, die in den letzten sieben Tagen Symptome wie Fieber, Gliederschmerzen, Atemnot, Durchfall, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Geschmacks- oder Geruchsverlust und Bauchschmerzen oder Kontakt zu an Covid-19 Erkrankten hatten, dürfen keine Patienten besuchen.

Weiterhin eingestellt bleibt die ambulante Versorgung in vielen Bereichen. Ausnahmen sind unter anderem Notfallambulanzen, onkologische Patienten, Kinder. Abgesagt werden Sprechstunden, ambulante Operationen und ambulante Eingriffe in allen Funktionsbereichen. Patienten werden gebeten, sich im Zweifel telefonisch zu erkundigen, ob ihre ambulante Behandlung – weil nicht aufschiebbar – ermöglicht wird.

Die Praxis für Chirurgie (Goch, Wilhelm-Anton-Hospital) bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe (Goch, Wiesenstraße) und die Praxis für Neurologie (Kevelaer, Auf der Hüls) sind weiterhin geöffnet.

Auch die Seniorenpflege-Einrichtungen des Katholischen Alten- und Pflegehilfenetzwerkes am Niederrhein unterbinden den Besuch der Bewohner. Ausnahmen sind nur in dringenden Fällen nach Absprache möglich.

Am Freitag (3. April) haben die Krankenhäuser im Kreis Kleve gemeinsam eine schnelle Finanzierung im Kampf gegen das Coronavirus gefordert. In den Kliniken herrsche Ausnahmezustand, der von der Bundesregierung beschlossene Rettungsschirm greife zur kurz, so die Krankenhaus-Chefs.

Öffentlicher Nahverkehr

  • Der Airport Weeze hat am 24. März, den Passagierverkehr vorläufig eingestellt. Ryanair, die einzige regelmäßig ab Weeze fliegende Airline, hat am 25. März den Betrieb fast völlig eingestellt. Das Flughafenterminal bleibt montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr zugänglich. Für alle Bereiche des Flughafens ist Kurzarbeit beantragt worden.
  • Der Night-Mover hat seinen Dienst eingestellt. Bereits gebuchte Tickets für Fahrten verfallen, teilt der Kreis Kleve mit.
  • Der Bürgerbusverein Uedem, die Bürgerbusse in Kevelaer und der Emmericher Bürgerbusverein haben ihren Betrieb eingestellt.

Rathäuser