Chorprojekt in Straelen lädt zum Mitmachen ein.

Klassische Musik : Sänger gesucht für Mozarts „Requiem“

Das Chor-Projekt an St. Peter und Paul Straelen nimmt wieder die Proben für ein großes Konzert auf.

Das Chor-Projekt an St. Peter und Paul Straelen lädt erneut zum Mitsingen ein. Nach dem wunderbaren Erfolg im Dezember 2018 bei der Aufführung zweier Bachkantaten zusammen mit Spatzenchor und Jungem Chor beginnen die Proben jetzt wieder. In diesem Jahr stehen das berühmte „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart und das „Adagio for Strings“ von Samuel Barber auf dem Programm. Die Fördergesellschaft Geistliche Musik an St. Peter und Paul Straelen lädt wieder zum Mitmachen ein. Neben den „alten Hasen“ sind natürlich auch unerfahrene Sänger willkommen, die einmal die Möglichkeit nutzen wollen, solch ein Werk einzustudieren und eine Aufführung mit den Duisburger Philharmonikern zu erleben.

Das Konzert unter der musikalischen Leitung von Otto Maria Krämer findet am Sonntag, 17. November, ab 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Straelen statt und wird wieder freundlich unterstützt von der Firma Bofrost.

Das Requiem in d-Moll (KV 626) aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Da es sich um ein Auftragswerk handelte, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr, Schüler von Mozart, das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die Entstehungsgeschichte und Qualität der nachträglichen Ergänzungen werden seit langem heftig diskutiert. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang dieser Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt.. Das Mitmachen beim Chor-Projekt beinhaltet keine weitere Verpflichtung. Mittlerweile hat sich eine „süchtige“ Stammgruppe von Sängern gebildet, die jedes Jahr immer wieder mitmachen.

Besonders wichtig, aber schon mal sehr „schweißtreibend“ ist dem Chorleiter das Arbeiten am Klang, an der Intonation und der Diktion der Texte. Dies alles führt aber zu einer ganz tiefen, neuen Interpretation jeder Einstudierung und einem harmonischen Gesamtergebnis. Und dieses schöne Resultat wird nach jedem Konzert mit einem schon legendären Mitmach-Büffet gefeiert.

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