Drei Anträge bei der Stadt Geldern eingereicht CDU will mehr Lademöglichkeiten für Elektroautos in Geldern schaffen

Geldern · In drei Anträgen der CDU-Fraktion geht es um die Aufwertung der Parkplatzfläche an der unteren Issumer Straße. Weiterhin möchte die Christdemokraten dafür sorgen, dass sich die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Kernstadt und in den Ortschaften deutlich verbessert. Zudem wird die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Veranstaltungsorganisatoren vorgeschlagen.

Mehr Ladestationen in Geldern, wie hier in Veert am Baummarkt Vos, wünscht sich die CDU.

Mehr Ladestationen in Geldern, wie hier in Veert am Baummarkt Vos, wünscht sich die CDU.

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Die CDU-Fraktion hat mehrere Anträge bei Bürgermeister Sven Kaiser eingereicht. Zum einen geht es um die Aufwertung der Parkplatzfläche an der unteren Issumer Straße. Weiterhin möchte die Christdemokraten dafür sorgen, dass sich die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Kernstadt und in den Ortschaften deutlich verbessert. Als drittes wird die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Veranstaltungsorganisatoren vorgeschlagen.

An der Issumer Straße sei das Ziel, den Parkplatz durch eine intensivere Begrünung, vorwiegend durch Baumpflanzungen, ökologisch aufzuwerten. Fraktionsvorsitzender Michael Cools: „Wir sind überzeugt, dass die Transformation des Parkplatzes Issumer Straße zur begrünten Parkfläche einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt leisten kann. Mit dieser Maßnahme setzen wir ein klares Zeichen für den Umweltschutz, die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger und die Attraktivität unserer Innenstadt.“

In Sachen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge soll die Verwaltung zunächst eine umfassende Bestandsaufnahme liefern. Dann soll sie ein Ladeinfrastrukturkonzept entwickeln, das bei der Platzierung von Ladestationen an strategischen Standorten wie Parkplätzen, Einkaufszentren, öffentlichen Einrichtungen und Wohngebieten und sowohl auf Normal- und Schnellladestationen setzt. Dabei soll die Verwaltung mit Energieversorgungsunternehmen und privaten Betreibern kooperieren. Ziel sei es, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur aufzubauen und zu betreiben.

In der Stadtverwaltung Geldern soll es in Zukunft eine Anlaufstelle geben, die eine verbesserte Unterstützung ehrenamtlich tätiger Organisatoren bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen kümmert. Cools: „Die ehrenamtliche Arbeit ist ein wertvoller Bestandteil unserer Ortsteil-Gemeinschaften, die es erst ermöglicht, vielfältige Veranstaltungen zu gestalten. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Planung und Organisation solcher Veranstaltungen immer komplexer und zeitintensiver geworden ist. Oftmals lastet die Verantwortung auf wenigen engagierten Personen, was zu einer Überlastung führen kann und die nachhaltige Umsetzung von Events erschwert.“ Eine städtische zentrale Anlaufstelle soll als Knotenpunkt dienen, an dem Veranstalter sämtliche Erfordernisse und Anträge, die zur Durchführung eines Events erforderlich sind, abstimmen und einreichen können. Als weitere Hilfe sollte über die Entwicklung eines Leitfadens nachgedacht werden.

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