Wirtschaftsförderung : CDU: Geldern soll einen Citymanager bekommen

Wirtschaftsförderung : CDU: Geldern soll einen Citymanager bekommen

Der Kampf gegen die Leerstände in der Innenstadt wäre eine der zentralen Aufgaben. Zusammenarbeit mit Werbering.

(moew) Nach Vorstellung der CDU-Ratsfraktion soll Geldern einen „City-Manager“ bekommen.  In einem Antrag schlagen die Christdemokraten die Einstellung für 2019 vor und bitten die Verwaltung zu prüfen, inwieweit die Arbeitsschwerpunkte des Citymanagements neben der Wirtschaftsförderung auch bei der Gelderner Gründungszentrum GmbH angesiedelt werden können.

Fraktionsvorsitzender Michael Cools: „Ein Citymanager versteht sich als Partner des Einzelhandels und aller weiteren Akteure in der Innenstadt. In dieser Funktion wird enger Kontakt zu lokalen Marketingverbänden und Interessensvertretungen gehalten. Das Citymanagement ist die Informationsschnittstelle für alle Belange rund um die Innenstadt.“ Das Citymanagement stehe nicht in Konkurrenz zum Werbering, sondern ergänze dessen Arbeit. Cools: „Kommunen bieten oft verschiedenste Veranstaltungen in den Innenstädten an. Dies reicht von verkaufsoffenen Sonntagen über Märkte jeglicher Art bis hin zu Musik- und Kulturveranstaltungen. Das Citymanagement regt zu neuen Formaten an, koordiniert und unterstützt die Aktivitäten in der Händlerschaft.“

Ein weiterer Einsatzbereich sei das sogenannte Flächenmanagement. Es gehe darum, die Leerstandsquote möglichst gering zu halten und ein  für die Kunden  möglichst attraktives Handelsangebot in die Stadt zu bekommen. Die Information der Händlerschaft, Kundenbefragungen und Zufriedenheitsanalysen seien ebenfalls Aufgaben des Citymanagers.

Die Stelle soll zunächst für fünf Jahre befristet ausgeschrieben werden. Eine entsprechende Stellenausschreibung soll in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat der GGZ GmbH erarbeitet werden.

Gelderns Wirtschafsförderer Tim van Hees-Clanzett begrüßt auf Anfrage unserer Redaktion die mögliche Einstellung eines Citymanagers. Die Stärkung der Gelderner Innenstadt wie auch die des Einzelhandels in den Ortschaften gehörten zu den wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre, sagte van Hees-Clanzett. Mit der bisherigen Personalstärke der Wirtschaftsförderung sei  das  nicht  im gewünschten Maß zu stemmen.