Carolin Canders ist in Straelen Blumenmädchen Nummer acht.

Repräsentantin für Straelen : Carolin Canders ist Straelens neues Blumenmädchen

Ein Jahr lang wird die 22-jährige Bankkauffrau bei Terminen im Einsatz sein. Erster Auftritt ist beim Spargelfest in Walbeck.

Ihr Lächeln ist einnehmend, ihr ganzes Wesen äußerst sympathisch. Jung ist sie, und in Straelen wurde sie geboren. „Wir haben eine tolle Wahl getroffen“, sagt Uwe Bons vom Straelener Stadtmarketing über die Frau, die neben ihm am Tisch sitzt. Carolin Canders heißt sie, ist 22 Jahre alt und das achte Straelener Blumenmädchen.

Carolin Canders erzählt, sie habe schon länger überlegt, sich als Blumenmädchen zu bewerben. Sie wurde dieses Jahr dann von einer Kollegin ermutigt, so dass sie schließlich am 18. März ihre Bewerbung einreichte, kurz vor Einsendeschluss. Als dann Uwe Bons und Margret Linßen vom Stadtmarketing mit einem Blumenstrauß vor ihrer Tür standen, war sich die 22-Jährige nicht sicher, ob der Blütengruß ein Trostpflaster oder die Flankierung einer frohen Botschaft sein sollte. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“, beschreibt sie ihr Gefühl, als ihr mitgeteilt wurde, dass die Wahl auf sie gefallen sei. Noch ein paar Tage danach ist das achte Straelener Blumenmädchen etwas ungläubig.

Die neue Repräsentantin des Straelener Gartenbaus arbeitet als Bankkauffrau bei der Volksbank an der Niers in der Geschäftsstelle an der Kuhstraße in Straelen. Sie hat im Januar ihre Ausbildung abgeschlossen. Beziehungen zur „grünen Branche“ hat sie durch ihre Familie. Ihr Vater Stefan Canders ist „Der Bäcker von Lüllingen“, und ihr Großvater gründete die Gärtnerei in Auwel-Holt, die heute unter dem Namen „Futura Flowers“ von Carolin Canders’ Cousin Tom Canders in dritter Generation geleitet wird. Sie selbst bringt auch eine Affinität zur Blumenwelt mit. Ihr seien frische Blumen immer sehr wichtig, und frisches Gemüse gehöre zur Ernährung dazu. Die Lieblingsjahreszeit von Carolin Canders ist da natürlich der Frühling. „Das wächst alles, und die Natur blüht auf.“ Besonders mag sie Gerberas und Hibiskusblüten.

Das Stadtmarketing ist zufrieden mit seiner Entscheidung. „Es gab viele gute Bewerberinnen“, erklärte Bons. Er blickt zuversichtlich auf die Saison. Das Straelener Blumenmädchen gewinne immer mehr an Bedeutung, erklärt Bons. „Es gibt kaum noch eine Veranstaltung in Straelen, wo das Blumenmädchen nicht angefragt wird.“ Die Tourismus-Börse in Kalkar und die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort im April 2020 sind weitere Termine, die auf Carolin Canders warten.

„Ich freue mich riesig auf die Zeit jetzt“, betont die Straelenerin, die noch eine jüngere Schwester hat und deren Familie voll hinter ihr steht. Sportlich ist das neue Blumenmädchen. Sie kickte früher für Blau-Weiß Auwel-Holt, tanzt in der Ehrengarde der GKG „Narrenschiff“ und geht ins Fitness-Studio. Neben Sport ist Musik ihr Hobby. Im Musikverein Auwel-Holt spielt sie Tenor-Saxophon. „Ich mag den Klang der tiefen Töne.“

Der nächste wichtige Termin für das Blumenmädchen ist die Auswahl des Kleides. „Von der Farbe und vom Schnitt her bin ich total offen“, meint Carolin Canders. Nur lang sollte das Kleid sein.

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