Kerken: BVK wehrt sich gegen Vorwürfe

Kerken : BVK wehrt sich gegen Vorwürfe

Die Vorwürfe der Kerkener SPD, die Bürgervereinigung Kerken (BVK) habe sich in der Gesamtschul-Frage durch Aktionismus hervorgetan, hat den Angesprochenen natürlich nicht gefallen.

"Man fragt sich wirklich, was Hermann Heinemann mit diesen Aussagen bewirken will: Ist es der Versuch, gut drei Monate vor der Kommunalwahl die bereits weggeschwommenen Felle wieder einzufangen, oder will er einen politischen Gegner, der sich seit Jahren für eine Gesamtschule in Kerken massiv eingesetzt hat, diffamieren?", fragt BVK-Fraktionsmitglied Stephan Dicks.

Es komme, seiner Meinung nach, dasselbe heraus: Es ginge um Wählerstimmen und um nichts anderes. Da die Kerkener SPD in den vergangenen viereinhalb Jahren sich hauptsächlich damit beschäftigt habe, der CDU hinterherzulaufen oder sich gegen den Willen der Kerkener Bürger zu stellen (Schulentwicklung und Gebühren im Zusammenhang mit dem Ausbau der Dorfstraße in Stenden) falle ihr nun augenscheinlich nichts anderes ein, als die Partei anzugreifen, die die gleiche Zahl von Sitzen im Rat hat.

"Das Heinemann zudem noch behauptet, als angeblich bereits vertrauliche Gespräche mit Krefeld geführt wurden, die BVK verkündet habe, dass Kempen als möglicher Partner einer Gesamtschule zur Verfügung stände, entspricht nicht der Wahrheit", erklärt Stephan Dicks. Man wisse nicht so recht, mit wem die BVK in Kempen geredet habe. Die BVK habe Gespräche mit dem Schuldezernenten der Stadt Kempen, Herrn Klee, geführt und den Rat und den Bürgermeister darüber informiert.

Der Wahrheit entspreche weiterhin, so Dicks, dass der Bürgermeister, und nur er, kurz darauf einen ersten Kontakt mit der Stadt Krefeld zur Errichtung einer Gesamtschuldependance aufgenommen habe.

(RP)