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Gelderland: Bus-Linie 34: Verlängerung um ein Jahr

Gelderland : Bus-Linie 34: Verlängerung um ein Jahr

In der einjährigen Probephase befindet sich die Buslinie 34. Sie bedient seit Januar die Strecke Aldekerk, Wachtendonk, Straelen, Herongen. Am 31. Dezember endet der Testlauf. Wenn es nach dem Willen der beteiligten Kommunen geht, soll dieser Nahverkehr, der zum Teil mit Taxi-Bussen bewältigt wird, weiterfahren, mindestens noch ein Jahr lang.

"Kerken und Straelen wollen die Linie für ein weiteres Probejahr", berichtete Wachtendonks Bürgermeister Udo Rosenkranz im Haupt- und Finanzausschuss. Die Wachtendonker schließen sich diesem Wunsch der Nachbarn an. Denn die Erfahrungen sind positiv, wie Rosenkranz den Kommunalpolitikern berichtete.

Etwa 15 Personen werden pro Tag hin und her transportiert. Nach Angaben des Bürgermeisters dominiert die "Ein-Personen-Nutzung". Es überwiegen also Fahrten mit einem Passagier. Der Grundbedarf für diese Strecke sei da, wobei die Taxi-Busse der Linie 34 für die Abdeckung ausreichten. CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Joachim Oomen findet gut, dass durch dieses Angebot Mitbürger mobil sind, die sich mangels Geld ein eigenes Auto nicht leisten können. "Wir sollten das unbedingt fortsetzen."

Finanziell schlägt sich das Nahverkehrsangebot mit Entlastungen für Kerken (16 500 Euro) und Wachtendonk (17 200 Euro) und einer Belastung von 5700 Euro für Straelen nieder. Laut Rosenkranz bezahlen Wachendonk und Kerken der Blumenstadt aber einen Ausgleich von rund 2100 beziehungsweise rund 1440 Euro.

Ob die Linie 34 nach dem 1. Januar noch fährt, hängt vom Kreis ab. Der strebt aber laut Rosenkranz eine Dauerlösung an. Ein einjähriger Probebetrieb ist Kleve nicht genug.

(RP/jul)