Bofrost aus Straelen hilft nach dem Hochwasser in Venedig.

Unternehmen aus Straelen : Bofrost friert Dokumente aus Venedig ein

Die Tiefkühlkette des Unternehmens hilft nach dem Hochwasser bei der Konservierung von Schriften.

Das Hochwasser in Venedig hat seit Mitte November viele kulturelle Schätze der Lagunenstadt zerstört. Einen kleinen Beitrag dazu, diese Schäden einzudämmen, hat jetzt Bofrost geleistet. Der europäische Marktführer im Direktvertrieb für Eis- und Tiefkühlspezialitäten unterstützt derzeit die Stiftung Querini Stampalia dabei, hunderte historischer Schriften vor weiteren Feuchtigkeitsschäden zu retten.

In Folie verpackt warten über fünf Tonnen durchweichte Bücher eingefroren im Tiefkühllager von Bofrost Italien in Casale sul Sile, einige Kilometer von Venedig entfernt im Landesinnern, auf ihre Restaurierung. Dorthin gelangten sie mithilfe der venezianischen Bofrost-Gondel mit Tiefkühlaufbau, mit der die Bofrost-Verkäufer in Venedig ihre Kunden besuchen, sowie den typischen Bofrost-Tiefkühlfahrzeugen. Für beste Qualität und höchste Produktsicherheit garantiert die Firma ihren Kunden europaweit eine lückenlose Tiefkühlkette. Diesmal konnte das Unternehmen mit dieser logistischen Leistung insgesamt 363 Kisten voll von bis zu 800 Jahre alten Schriften davor bewahren, dass sie weiter von der Feuchtigkeit zerstört werden.

„Auf den ersten Blick mag es seltsam klingen, nasse Bücher einzufrieren, doch tatsächlich haben wir das bereits 2009 nach dem Erdbeben von L‘Aquila gemacht und so zahlreiche im Kloster archivierte Schriften vor der Zerstörung bewahrt“, erläuterte Gianluca Tesolin, Country Manager von Bofrost Italien. „Für uns war es selbstverständlich, auch diesmal unser Fachwissen, unsere Logistik und unsere Manpower zur Verfügung zu stellen, um die historischen Schätze aus Venedig zu retten.“

Mit 50 Niederlassungen, rund 2000 Mitarbeitern und etwa 750.000 Kundenhaushalten ist Italien nach Deutschland der zweitgrößte zweitgrößte Markt des Familienunternehmens vom Niederrhein.