Kunstrasen am Holländer See in Geldern BiG will mehr Platz für FC Rot Weiß Geldern

Geldern · Weil die Fördermittel für eine neue Anlage auf sich warten lassen, soll der Verein den Platz vom GSV Geldern 09/34 übernehmen. Über den Antrag soll im nächsten Sportausschuss abgestimmt werden.

 Über den Antrag der BiG wird der Sportausschuss am Donnertag, 9. September, ab 18 Uhr im Bürgerforum in Geldern beraten.

Über den Antrag der BiG wird der Sportausschuss am Donnertag, 9. September, ab 18 Uhr im Bürgerforum in Geldern beraten.

Foto: Seybert, Gerhard (seyb)

Der FC Rot Weiß Geldern 1979 wartet noch immer auf eine neue Platzanlage. Da die finanziellen Mittel aus dem Förderprogramm vermutlich auch in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung stehen und sich deshalb ein Neubau kaum realisieren lässt, beantragt die BiG – Bürger in Geldern, die Kunstrasenanlage am Holländer See mit allen Rechten und Pflichten an den Verein freizugeben. Bislang liegt das Nutzungsrecht beim GSV Geldern 09/34. Über den Antrag soll im kommenden Sportausschuss am Donnertag, 9. September, ab 18 Uhr im Bürgerforum abgestimmt werden.

Der Verein FC Rot Weiß Geldern 1979 hat laut BiG eine Herrenmannschaft, elf Jugendmannschaften und eine Bambini-Mannschaft. Außerdem pflegt der Verein eine Spielgemeinschaft mit dem SV Grün Weiß Vernum 1949. Zusammen verfügen die Vereine demnach über 22 Mannschaften, davon 17 Jugend-, vier Herren- und eine Altherrenmannschaft, die sich zwei Naturrasenplätze in Vernum und ein Ascheplatz in Geldern teilen müssen. Da der Ascheplatz am Buykerweg auf absehbarer Zeit aufgrund von Baumaßnahmen wegfallen werde, müsse dringend Ersatz geschaffen werden. „Dieser Zustand ist nicht nur aufgrund von Platzmangel unzumutbar“, meint der BiG-Fraktionsvorsitzende Markus Peukes, „sondern schafft bei der zu erwartenden herbstlichen und winterlichen Witterung weitere Probleme.“

Im Vergleich dazu stehen dem GSV Geldern 09/34 laut BiG ein Naturrasen- und ein Kunstrasenplatz zur Verfügung. Peukes: „Da beim GSV Geldern anhand der geringeren Anzahl an Fußballmannschaften weniger Platzbedarf bestehen dürfte und der Naturrasenplatz durch die niedrigere Trainingsfrequenz, die daraus resultiert, deutlich weniger belastet wird als bei den anderen genannten Vereinen und die Laufbahn am Naturrasenplatz für Ihre Leichtathletikabteilung unabdingbar ist, sind wir der Meinung, dass der Kunstrasenplatz an den FC Rot Weiß Geldern 1979 durch Zuteilung der Schlüsselrechte freizugeben ist.“

(RP)
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