Kerken: Bahnhofsumfeld soll Schmuckstück werden

Kerken : Bahnhofsumfeld soll Schmuckstück werden

Die Kerkener CDU-Fraktion hat einen Spaziergang durch Aldekerk gemacht. Die neue Sporthalle war eine Station.

Die Kerkener CDU-Fraktion hatte zum Spaziergang durch Aldekerk geladen. Treffpunkt war der Kleine Markt. Auch einige Aldekerker begleiteten die Fraktion.

Auf dem Weg zum Fitness-Punkt an der von-Galen-Straße konnten Anregungen und Informationen geteilt werden. An der früheren Tennishalle empfing der Leiter Tobias Kegelmann die Gruppe. Er zeigte die Geräte nach den verschiedenen Zielsetzungen. Schwerpunkt des Fitness-Punktes sei nicht die Kraftbildung, sondern die Gesundheit. "Es stehen jederzeit qualifizierte Trainer bereit", so Inhaber und Betreiber Kegelmann. Er selbst hat einen entsprechenden Mastertitel erworben. Auch steht ein Trainingsraum zur Verfügung, in dem Gruppenübungen im Vordergrund stehen, unter anderem Reha-Sport, Rückenfit, Yoga und Pilates. Deshalb nutzen auch örtliche Sportvereine das Angebot für ihre Mannschaften. Zusätzlich stellt die Ernährung ein wichtiges Beratungsthema dar. Ulrich Neffe, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Nachbar, befand: "Aus der Tennishalle ist etwas ganz Tolles geworden." Kegelmann freut sich über mehr als 500 Mitglieder mit wachsender Tendenz.

Weiter ging die Gruppe über die Jahnstraße zum Neubau der Sporthalle und dem Anbau der Gesamtschule. Neffe konnte viele Informationen zu Konzeption und Finanzen beitragen. "Wir gestalten unsere Gesamtschul-Dependance bestmöglich. So haben wir im vergangenen Jahr die wissenschaftlichen Räume grundlegend überarbeitet." Natürlich kam auch die Frage nach den Parkplätzen auf. Neffe konnte beruhigen: "Zwischen den Hallen wird die Fläche vollständig überarbeitet, es gibt genügend Parkplätze. Sollten die mal nicht ausreichen, stehen auf den Schulhöfen genügend Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung. Denn beide Bereiche werden doppelt genutzt: Montag bis Freitag bis gegen 16 Uhr für die Schule, danach und an den Wochenenden für die sportlichen Aktivitäten. Große Veranstaltungen sind allerdings nicht geplant."

Über den Spielplatz ging es vorbei am sehr gut besuchten Wohnmobil-Stellplatz zum Neubaugebiet Aldekerk Süd. Das ist bis auf ein Quartier im Eingangsbereich vollständig bebaut. Die endgültige Erschließung beginnt in diesen Tagen, ebenso wie die Errichtung des Quartiers. "Das Gebiet war sehr schnell vermarktet und bebaut", stellt Neffe fest. "Das zeugt von der Attraktivität Aldekerks, mit Einkaufsmöglichkeit, Bahnhof, Autobahnanschluss und einem sehr aktiven Ortsleben."

Schluss des Spazierganges waren die benachbarten Straßen. Die Bruchstraße wird noch in diesem Jahr saniert. Für die Bahnhofstraße ist ein Gesamtkonzept erforderlich, das im Rahmen eines integrierten Handlungskonzeptes erstellt wird. Neffe: "Neben der Straße ist der Busverkehr und sind die Parkplätze zu berücksichtigen. Das Bahnhofsumfeld soll dadurch zum Schmuckstück werden." Anschließend kehrten viele Spaziergänger zu weiteren Gesprächen in der neu eingerichteten Bahnhofsgaststätte ein.

(RP)