Ausstellung Kämmerer beeindruckt von den Freizeit-Künstlern

Veert · Im Martinihaus in Veert gab es eine Ausstellung zum Thema „Abstraktion“. Zur guten Stimmung trug die Musik des Duos „Miikado“ bei.

 Jeder der Freizeit-Künstler näherte sich dem Thema „Abstraktion“ auf seine Weise. Hier Dietmar Franz, dessen Porträt der „Rolling ­Stones“ viel Aufmerksamkeit erregte.

Jeder der Freizeit-Künstler näherte sich dem Thema „Abstraktion“ auf seine Weise. Hier Dietmar Franz, dessen Porträt der „Rolling ­Stones“ viel Aufmerksamkeit erregte.

Foto: Herbert van Stephoudt

Kunst lebt von Austausch, Gemeinschaft und Miteinander – und ein sorgsam vorbereitetes schönes Ambiente kann für das Gelingen einer Ausstellung nur von Vorteil sein. So gesehen durfte es niemanden verwundern, dass die Freizeit-Künstler Geldern auch im Jahr eins nach ihrem Silberjubiläum zahlreiche Kunstfreunde im Veerter Martinihaus begrüßen durften.

Bei der Wahl ihrer Exponate folgte die kreative Gemeinschaft dem Leitgedanken der „Abstraktion“, der Gelderns Kämmerer Thomas Knorrek bei seiner Rede zur Ausstellung und mit Blick auf das Aufstellen des Zahlenwerks für den städtischen Haushalt zu der eher scherzhaften Formulierung veranlasste: „Abstraktion? Das sagt mir als Kämmerer schon etwas.“ Er habe schon vor der Eröffnung mit der Vorsitzenden der Freizeit-Künstler, Ingrid Schade, die Gelegenheit zu einem Rundgang genutzt. „Ich bin sehr beeindruckt, wie Sie an das Thema herangegangen sind“, bemerkte Knorrek, der den  Künstlern viel Erfolg wünschte.

Zur guten Stimmung beim Kunst-Treff im Martinihaus trug das Musikduo „Miikado“ bei. Sängerin Chrisi Maas und Reiner van Treeck an der Gitarre verstanden es, mit stimmungsvollen Balladen, unter anderem von Ed Sheeran und Peter Maffay, das Publikum gut zu unterhalten und breiteten den perfekten Klangteppich für die Kunstfreunde aus – unter ihnen auch Bürgermeister Sven Kaiser, Gelderns Ortsbürgermeister Walter Schröder und der Vorsitzende der Veerter Vereinsgemeinschaft, Leo Hellmann. Die Künstlerinnen und Künstler waren selbst vor Ort und beantworteten gern die Fragen der Betrachter zu ihren Werken.