Bauprojekt Startschuss für das neue Trauerhaus an Straelens Ostwall

Straelen · Die Rodungsarbeiten durch den Baubetriebshof sind ab dem 26. November der erste Schritt für den Bau des neuen Trauerhauses auf dem Straelener Friedhof am Ostwall. Der Neubau ist notwendig, da bei einer Überprüfung der Statik der Einsegnungshalle von 1964 starke Mängel festgestellt wurden.

 So soll das neue Trauerhaus am Ostwall aussehen. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Kleinlützum + Hiller aus Neukirchen-Vluyn.

So soll das neue Trauerhaus am Ostwall aussehen. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Kleinlützum + Hiller aus Neukirchen-Vluyn.

Foto: Stadt Straelen

Um Platz für die Bauarbeiten und eine Standfläche für den Baukran zu schaffen, werden die Grünflächen zwischen Einsegnungshalle und dem Steinmetzbetrieb Boos gerodet. Im nächsten Schritt erfolgt nach Erteilung der Baugenehmigung voraussichtlich Anfang Januar 2019 die Errichtung eines Trauerzeltes im Bereich des Vorfeldes der Kriegsgräbergedenkstätte auf dem Friedhof, um während der gesamten Bauzeit Trauerzeremonien in einer würdevollen und angemessenen Atmosphäre durchführen zu können. Dieser Aspekt war den Verantwortlichen bei der Planung äußerst wichtig.

Mit den Abmessungen von acht mal 15 Metern entspricht das Trauerzelt in etwa der Größe der bisherigen Einsegnungshalle, so dass die vollständige Bestuhlung mit rund 60 Sitzplätzen übernommen werden kann. Pfarrer Christian Werner von der evangelischen Kirchengemeinde Straelen-Wachtendonk und Pfarrer Ludwig Verst von der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul, die sich umfassend über Planung und Ablauf informiert haben, loben die frühe Einbeziehung in den Umsetzungsprozess. Sie befürworten die Lösung und halten sie für sehr geeignet, um Trauerzeremonien pietätvoll gestalten zu können.

Die Nutzung des Trauerzeltes ist ab Ende Januar vorgesehen, so dass bei optimalem Ablauf im Februar oder Anfang März die Abbrucharbeiten der alten Einsegnungshalle vorgenommen werden können. Die weitere Planung sieht vor, dass im März 2019 mit dem Bau des neuen Trauerhauses sowie der neuen Sanitäranlagen begonnen werden kann. Das Ende der Baumaßnahme für das neue Trauerhaus ist bei optimalem Verlauf für den Spätherbst 2019 vorgesehen. Erreichbar ist es für Trauergäste auch nach der Errichtung des neuen Verbrauchermarktes am Ostwall über den bisherigen Prozessionsweg.

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