1. NRW
  2. Städte
  3. Geldern

Wachtendonk: Asylhaus Lessingstraße: Bau ab September

Wachtendonk : Asylhaus Lessingstraße: Bau ab September

Personalentscheidungen standen in der konstituierenden Sitzung des Wachtendonker Gemeinderats an. Es ging einmal um die beiden stellvertretenden ehrenamtlichen Bürgermeister. Hier mussten die Ratsmitglieder zwischen den Vorschlägen der CDU (Andreas Böhm und Marlies Brückner) und dem der WWG (Wilfried Ahlers) entscheiden. Mit 17 zu sechs Stimmen kamen die Kandidaten der Christdemokraten durch. 1. stellvertretender Bürgermeister ist demnach Andreas Böhm. 2. stellvertretende Bürgermeisterin ist Marlies Brückner.

Bei der Besetzung der Ortsvorsteher stimmte der Rat für die vorliegenden Wahlvorschläge. Neue Ortsvorsteherin für die Ortschaft "Stadt Wachtendonk" ist Renate Kretz (CDU). In Wankum bekleidet weiterhin Matthias Küppers (WWG) den Posten des Ortsvorstehers.

Sobald die Baugenehmigung und alle weiteren Voraussetzungen vorliegen, soll mit dem Bau der neuen Asylbewerberunterkunft an der Lessingstraße begonnen werden. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig. "Wir rechnen damit, dass die Baugenehmigung in etwa vier Wochen vorliegt. Nach weiteren vier Wochen für die Ausschreibung dürfte Baubeginn dann im September sein", erklärte Bürgermeister Udo Rosenkranz gestern gegenüber der RP. Der ursprünglich geplante Einzugstermin Ende des Jahres 2014 sei nicht mehr zu halten und verschiebe sich wohl auf das erste Quartal 2015. Das Gebäude entsteht nach der vom Architektenbüro Schroers vorgestellten Planung und kostet rund 820 000 Euro. Dabei sollen laut Rosenkranz auch die während der Ratssitzung geäußerten Anregungen der Anwohner aufgenommen werden, die einen Gemeinschaftsraum für die Asylbewerber wollen. Dafür könnte, so der Bürgermeister, ein Teilbereich des großen und nicht immer genutzten Hausmeisterraums dienen.

  • Wachtendonk : Baustelle ärgert die Wachtendonker
  • Mit dem neuen Buch (v.l.): Autorin
    Im 18. Jahrhundert entstanden die ersten Fabriken : Ein Stück Gelderner Textilgeschichte
  • Mobilheime wie am Berghsweg in Straelen
    Asylpolitik in Wachtendonk : Wachtendonk plant für neue Flüchtlinge

Ihre Bedenken macht die Gemeinde nach dem Willen des Rates gegen das in den Niederlanden geplante Fracking geltend. Gegen die ursprüngliche Fassung der Stellungnahme mit einer Ablehnung in Bausch und Bogen hatte der Bürgermeister Vorbehalte. Einige Formulierungen wurden daher geändert.

(kla)