Geldern: Arbeitslosigkeit im Kreis geht zurück

Geldern : Arbeitslosigkeit im Kreis geht zurück

Im April waren im Kreis Kleve 9402 Menschen arbeitslos gemeldet. Das ist ein Rückgang um 118 Personen oder 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zu 2017 liegt die Arbeitslosigkeit um 895 Personen oder 8,7 Prozent niedriger. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 5,8 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 6,3 Prozent.

"Die positive Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich fortgesetzt und erneut zu sinkender Arbeitslosigkeit geführt. Die saisonübliche Entwicklung fällt stärker als im Vorjahr aus. Besonders die Jugendarbeitslosigkeit ging weiter zurück", so Barbara Ossyra, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel, die auch für den Kreis Kleve zuständig ist. Dennoch blieben fast 2400 arbeitslose Menschen unter 25 Jahren eine Herausforderung für die Jobcenter, Kreise und Kommunen.

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit, SGB III) waren im Kreis Kleve im Berichtsmonat 3136 Arbeitslose gemeldet. Im Vergleich zum März ist das ein Rückgang um 70 Personen oder 2,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Arbeitslosigkeit um 302 Personen oder 8,8 Prozent niedriger. Im Bereich der Grundsicherung (Jobcenter Kleve, SGB II) wurden 6266 arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige betreu, 48 Personen oder 0,8 Prozent weniger als im März und 593 Personen oder 8,6 Prozent weniger als im April 2017.

Darüber hinaus weist die Bundesagentur für Arbeit monatlich die Unterbeschäftigung aus. Als Unterbeschäftigte zählen nicht nur Arbeitslose, sondern auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit. Im April hat sich die Zahl der Unterbeschäftigten im Kreis Kleve um 133 Personen oder 1,1 Prozent auf 12.331 verringert. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 788 Unterbeschäftigte weniger (-6,0 Prozent).

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Die Arbeitgeber im Kreis Kleve meldeten im zurückliegenden Monat 558 offene Stellen. Insgesamt sind 2739 Stellen zu besetzen, das sind 528 Stellen oder ein Viertel mehr als im Vorjahresmonat. Gesucht wurden laut Agentur Mitarbeitende in der Arbeitnehmerüberlassung, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel sowie im verarbeitenden Gewerbe.

"Die rosige Beschäftigungssituation im Kreis Kleve bildet den hohen Bedarf an Fachkräften ab. Dazu passt, dass die Unternehmen an ihren Mitarbeitern und Auszubildenden festhalten. Hier verzeichnen wir deutlich niedrigere Zugänge in die Arbeitslosigkeit. Das ist ein erfreuliches Signal", sagt Ossyra.

(RP)
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