Straelen: Agrobusiness plant eine Jobbörse

Straelen: Agrobusiness plant eine Jobbörse

Franz-Willi Honnen von Landgard eG ist neu im Vorstand. Christian Wagner bleibt Vorsitzender.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand von Agrobusiness Niederrhein für eine Periode von zwei Jahren in sein Amt gewählt. Christian Wagner (Stadt Nettetal) wurde als 1. Vorsitzender bestätigt, ebenso Eva Kähler-Theuerkauf (Landesverband Gartenbau NRW) als 2. Vorsitzende. Uwe Bons von der Stadt Straelen wird die Aufgaben des Kassenwarts weiterhin wahrnehmen.

Als langjährige Vorstandsmitglieder werden Hans-Josef Kuypers für den Kreis Kleve und Michael Düchting für den Kreis Wesel wieder im Vorstand mitarbeiten. Lothar Menzel ist für den Rhein-Kreis Neuss im Amt bestätigt worden. Auch er ist schon viele Jahre im Vorstand vertreten. Für die Stadt Geldern ist, wie auch bisher, Tim van Hees-Clanzett im Vorstand dabei.

Neu dazugekommen ist Theo Lenzen für den Kreis Viersen. Lenzen ist in der Wirtschaftsförderung des Kreises für die Tierzucht zuständig. Zielgruppe der Arbeit des Vereins sind die Unternehmen des Agrobusiness am Niederrhein. Deshalb sei es besonders zu begrüßen, dass Unternehmer im Vorstand mitwirken, die neben der Primärproduktion auch weitere Bereiche der Wertschöpfungskette Agrobusiness abdecken. Eva Kähler-Theuerkauf vertritt als Präsidentin des Landesverbands Gartenbau NRW die Gärtner am Niederrhein und Andreas Wolfers mit dem Rheinischen Landwirtschaftsverband die Landwirtschaft in der Region.

Aspekte der Logistik bringt Erik de Vries von Greenport Logistics aus Herongen in die Vorstandsarbeit ein. Richard Soepenberg von Soepenberg aus Hünxe steht für eine Recyclingfirma, die etwa aus Reststoffen der Nahrungsmittelproduktion hochwertige Dünger für die Landwirtschaft herstellt. Die Vermarktung von Zierpflanzen aus der Region für ganz Europa wird durch Michael Bongers von der GASA-Group Germany eingebracht. Er ist langjähriges Mitglied im Vorstand.

Neu in den Vorstand gewählt wurde auch Franz-Willi Honnen von Landgard eG, der größten Vermarktungseinrichtung aus Herongen.

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Viele verschiedene Themen stehen 2018 auf der Tagesordnung der Verbandsarbeit. Das Projekt "Haus des Wissens fürs Agrobusiness" geht in die "heiße Phase". Eine Jobbörse und eine Kompetenzbörse für das Internet sind programmiert und gehen demnächst an den Start. Dann gilt es Unternehmen zu finden, die sich registrieren und Jobs anbieten. Genauso muss auch bei den Jobsuchenden für die Nutzung der Börse geworben werden.

Im Interreg-Projekt "Regional Skills Labs" geht es um die Digitalisierung in der Landwirtschaft und im Gartenbau und um die Identifikation von Schulungsdefiziten zu den digitalen Anwendungen. Über dieses Projekt hinaus steht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiterhin im Fokus und soll in Veranstaltungen das Agrobusiness auf beiden Seiten der Grenze zusammenbringen.

Die Gewinnung von neuen Mitgliedern ist für das Netzwerk wichtig. Mehr Mitglieder bedeutet Mehrwert für alle im Netzwerk. Damit wird das Netzwerk stärker nach innen, aber auch nach außen, wenn es um Signale für die Entwicklung des Agrobusiness am Niederrhein geht. Und während noch aktuelle Projekte laufen, muss schon über neue Projekte und Themen nachgedacht werden. Im Vorstand werden Ideen entwickelt.

Vorsitzender Christian Wagner blickt optimistisch nach vorn: "Mit der aktuellen Besetzung aus Vertretern aus Unternehmen und Verwaltung ist der Verein für die nächsten Jahre gut aufgestellt."

www.agrobusiness-niederrhein.de

(RP)