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Geldern: Ärger um Kirmes am Sandsteg

Geldern : Ärger um Kirmes am Sandsteg

Auf eine relativ friedliche Pfingstkirmes blickt die Polizei zurück. "Wir hatten zwei Diebstahlsdelikte und drei kleinere einfache Körperverletzungen zu bearbeiten", lautet die Bilanz von Anna Stammen, Pressesprecherin bei der Kreispolizeibehörde Kleve. Es sei deutlich ruhiger gewesen als im vergangenen Jahr, wo allerdings eine Massenschlägerei das Gesamtbild getrübt hatte. Vielleicht hätten auch die Pfingstferien zu einer deutlich entspannteren Lage beigetragen.

Auf eine relativ friedliche Pfingstkirmes blickt die Polizei zurück. "Wir hatten zwei Diebstahlsdelikte und drei kleinere einfache Körperverletzungen zu bearbeiten", lautet die Bilanz von Polizeisprecherin Anna Stammen. Es sei deutlich ruhiger gewesen als im vergangenen Jahr, wo eine Massenschlägerei gegeben hatte.

Unerfreuliche Szenen gab es nach RP-Informationen allerdings für einige Anwohner. So seien immer wieder Drogengeschäfte beobachtet worden. Ein Anwohner kam nicht zu seinem Hauseingang durch. Und am Sandsteg liefen aus noch ungeklärter Ursache Fäkalien von einem Toilettenwagen zu den Häusern hin.

"Die Belästigung von einzelnen Anwohnern des Sandsteges durch Besucher der Pfingstkirmes bedaure ich sehr", so Stadtsprecher Herbert van Stephoudt.

Die Stadt Geldern wäre für die Schilderung entsprechender Vorkommnisse dankbar und bittet die betroffenen Anlieger darum, über diese Dinge zu informieren, gern auch in einem gemeinsamen Gespräch.

Der Sandsteg werde jedoch als Fluchtweg zur Pfingstkirmes benötigt. "Ein vollständiges Absperren der Straße während der Pfingstkirmes schließe ich daher aus. Vielleicht ergeben sich jedoch im nächsten Jahr Möglichkeiten, Kirmesbesucher von den Häusern der Anwohner weiter fernzuhalten", so van Stephoudt.

(kla)