Geldern: 118 Freudenberger Azubis beenden Lehre

Geldern: 118 Freudenberger Azubis beenden Lehre

Aus einer kleinen Runde ist eine große Gesellschaft geworden: die Lossprechungsfeier in Haus Freudenberg. Das, was 2014 mit 39 Teilnehmern des Berufsbildungsbereiches begonnen hatte, steht nun auf großem Fundament. Insgesamt 118 Absolventen meisterten die rund zweijährige Lehrzeit im Haus Freudenberg.

Die Werkstatt für behinderte Menschen hatte die Teilnehmer an acht Standorten die berufliche Bildung vermittelt. Zwei Jahre lang beschäftigten sie sich mit den Themen Holz, Land, Verpackung, Küche und Service, Dokumentenarchivierung, Metallbau sowie Förderung und Orientierung. Hinzu kamen die persönliche Entwicklung und fachliche Module. "Ziel ist es, die persönliche Entwicklung der Menschen zu fördern, mit angepassten Möglichkeiten einen Beruf zu erlernen und in geeigneter Weise auf die Arbeitswelt vorzubereiten", sagte Anna Kohlhaas, Leiterin des Berufsbildungsbereiches

Bei der Feier fanden sich mehr als 200 Gäste im Speisesaal am Standort Goch zusammen. Neben den Absolventen waren auch die Familien und Bildungsbegleiter gekommen. Es sei "ein herausragender Erfolg für die Berufsbildung in unserer Werkstatt", unterstrich Geschäftsführerin Barbara Stephan. "Wir sind nicht nur gewachsen, sondern inzwischen auch Vorreiter und Vorbild für andere. Es freut uns, dass immer mehr Einrichtungen unserer Idee folgen." Das Haus Freudenberg verstehe sich als "Haus der Bildung", betonte Barbara Stephan. "Jeder Mensch kann etwas, und jeder Mensch ist wichtig."

Und so durchliefen in den vergangenen 27 Monaten die "Freudenberger Azubis" nach ihren Fähigkeiten und Neigungen die verschiedenen Berufsbildungsbereiche, angelehnt an die Rahmenpläne der von der IHK und den Handwerkskammern anerkannten Ausbildungsberufe.

(RP)