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Wie das Erkrather Hospiz den Patienten-Alltag erträglicher macht

Rühriger Verein in Trills : Wie das Hospiz Patienten-Alltag erträglicher macht

Mal kommt Kunst ins Haus, mal ein Pferd zu Besuch, mal lockt ein Basar neue Besucher in das Trillser Haus.

(hup) Der Hospizverein kümmert sich nicht nur ums Tagesgeschäft, er sorgt auch regelmäßig für Abwechslung. So hatte der Vereinsvorsitzende Christoph Herwald beim Neujahrsempfang mit vielen Gästen aus Politik und Verwaltung allerhand zu berichten. Zuerst aber die wichtigste personelle Veränderung des Jahres: Silke Kirchmann hat im Februar 2019 die Nachfolge von Hospizleiter Robert Bosch angetreten, leitet seither die Geschicke des Hauses und bringt besonders die Bildungsarbeit des Hauses voran.

Aber auch der Empfang des Hauses hat sich verändert, durch eine Stele von Hans Rams, der bereits den „Raum der Stille“ gestaltet hat. Eine große Überraschung für Gäste und Mitarbeiter war der sommerliche Hospizbesuch von Traberstute Sahiela. Das zahme Tier war dann auch gleich neunmal zu Gast und wurde sogar bis in die Bewohnerzimmer vorgelassen.

„Noch einmal das Meer sehen“, das habe sich ein Hospiz-Bewohner gemeinsam mit seiner Ehefrau gewünscht, und die Fahrer des Malteser-Wünschewagens machten diesen Wunsch wahr – auch dank der Begleitung durch Hospizpflegerin Edite Starka vom Stationären Hospiz, wie Hospizsprecher Gerd Michalek berichtet. Einen Ausblick auf die neue Rolle des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes (AHPB) gab Hospizkoordinatorin Sabine Mischke. Sie freut sich darauf, dass ab April das neu eingerichtete Büro in Mettmanns Innenstadt Bürgern eine gute Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Hospizversorgung bietet. „Auch wenn wir dort einen wunderschönen Ort gefunden haben, bleibt das Franziskus-Hospiz unser Hafen und unsere Kraftquelle“, betonte Sabine Mischke.

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Besonders eindrucksvoll für die Gäste des Abends waren die Erfahrungsberichte von Mischke und vier ehrenamtlichen Mitarbeitern aus dem ambulanten Bereich. Dass ein menschenwürdiges und von Humor geprägtes Leben bis zuletzt möglich sei, zeigte die Begegnung mit einer 96-jährigen Patientin, die einen ehrenamtlichen Mitarbeiter mit folgenden Worten empfing: „Können Sie auch lachen? Denn wir möchten keine Miesepeter.“