Erkrath: VHS informiert über Alltag in Mali

Erkrath: VHS informiert über Alltag in Mali

Aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens lädt das Kulturcafé der Volkshochschule Erkrath für kommenden Mittwoch, 7. März, 19.30 Uhr, in die Stadtbücherei Hochdahl im Bürgerhaus, Sedentaler Straße 105, zu einem außergewöhnlichen Vortragsabend ein. Im Mittelpunkt steht dann Mali, ein Binnenstaat in Westafrika. Die Referentin Gabriele Riedl, die dort von 2005 bis 2008 sowie von 2011 bis 2013 lebte, berichtet von ihrer Arbeit als Entwicklungshelferin in der Region Mopti und in der Hauptstadt Bamako. Bilder aus dem Land der Dogon und dem Alltag in Mali runden den Vortrag ab. 25 Jahre lang war Mali ein Musterknabe in Sachen Demokratie, Entwicklung und Gleichberechtigung.

Es gab zwar immer mal Scharmützel mit der Ethnie der Tuareg im Norden des Landes, aber insgesamt herrschte eine gewisse Stabilität - allerdings auf wirtschaftlich niedrigem Niveau. Seit dem Bombenangriff Englands und Frankreichs auf Libyen im Sommer 2011 sieht das jedoch ganz anders aus. Mali ist heute als "gescheiterter Staat" deklariert und hat über 10.000 UN-Soldaten im Land.

Wer an dem Vortrag teilnehmen möchte, wird gebeten, sich unter Telefon 0211 2407-4305 oder per Mail an die Adresse vhs@erkrath.de anzumelden. Es können aber auch Kurzentschlossene noch teilnehmen.

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Der Eintritt kostet acht Euro.

(RP)