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Uli Schimschock hat die SPD Erkrath verlassen

Parteien : Uli Schimschock ist nicht mehr in der SPD

„Unser langjähriger Sprecher der Ratsfraktion für Umwelt, Planung und Verkehr, Uli Schimschock, ist aus der Partei und der Fraktion ausgetreten“, meldet die Erkrather SPD.

(hup) Als Begründung habe er „die Differenzen zwischen ihm und der Partei hinsichtlich der Bewertung der von ihm ultimativ vorgetragenen Klimaschutzprämissen und den tatsächlichen Entscheidungen der Gremien der SPD“ angeführt. Vorstand und Ratsfraktion der SPD bedauerten diesen Schritt, müssten ihn aber akzeptieren. Die SPD erwartet nun, dass Schimschock das Ratsmandat, das er über die Wahlliste der Partei erreicht hat, zurückgibt.

Schimschock (Jahrgang 1954) ist passionierter, mittlerweile pensionierter Eisenbahner und seit 1979 Mitglied der SPD, für die er von  1994 bis 1999 und dann wieder ab 2009 im Stadtrat war. Als Archivar des Eisenbahn- und Heimatmuseums Erkrath-Hochdahl, Vize-Vorsitzender des Fördervereins Naturschutzzentrum Bruchhausen und nicht zuletzt als Bürgerbusfahrer ist er bestens in der Stadt vernetzt.

Sein politisches Credo: „Die solidarische Gesellschaft wird von mehreren Seiten bedroht. Da ist zunächst die Bedrohung durch rechtsextreme Kreise, deren parlamentarischer Arm die AfD ist. Dann die Bedrohung durch den Klimawandel, sie ist die gefährlichste, weil sie jegliche Bemühungen zur weltweiten Solidarität aushöhlen wird. Und als letztes die Bedrohung durch die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, die unsere Gesellschaft zunehmend spaltet. Wir können, ja wir müssen, hier vor Ort in Erkrath diesen Bedrohungen konsequent entgegenwirken. Unsere Verantwortung für 26 km² Erde, genannt Erkrath, ist Auftrag für eine nachhaltige, solidarische Politik, auch und gerade im Sinne zukünftiger Generationen.“