Tierschutzverein Erkrath appelliert: Käfighaltung ist nicht artgerecht

Erkrath : Tierschutzverein appelliert: Käfighaltung ist nicht artgerecht

(hup) Regelmäßig wird der Tierschutzverein Erkrath mit Tierhaltung in Käfigen konfrontiert. „Es gibt inzwischen genug wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit Käfighaltung beschäftigen und die zu dem Ergebnis kommen, dass sie nicht artgerecht sein kann.

Für uns reicht schon der gesunde Menschenverstand aus“, unterstreicht die Vereinsvorsitzende Christa Becker. Beispiel Kaninchen: Kaninchen sind Fluchttiere und benötigen einen geräumigen Lebensraum, der ihrem Bewegungsdrang entspricht. Sie müssen Haken schlagen, buddeln können und Unterschlüpfe haben. „Alle im Zoohandel angebotenen Käfige oder Käfighäuser sind dafür nicht geeignet. Wir vermitteln Kaninchen grundsätzlich zu zweit oder zu einem vorhandenen Kaninchen. Jedes Kaninchen sollte dabei mindestens zwei Quadratmeter zur Verfügung haben“, sagt Becker. Ein weiteres Beispiel sind Vögel: Fliegen ist ihre natürliche Fortbewegungsart. In einem Käfig ist das nicht möglich. „Generell sind wir die Meinung, dass Vögel in Haushalten nichts zu suchen haben. Wenn Vögel in Gefangenschaft gehalten werden, sollten sie großzügige Volieren zur Verfügung haben, in denen sie fliegen können“, sagt Becker und bietet Tierhaltern Hilfe an: „Wenn sie Kaninchen oder Vögel nicht artgerecht halten oder von einer nicht artgerechten Haltung erfahren, dann nehmen sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten gerne und können Lösungen anbieten, weil wir mit Experten zusammenarbeiten.“

Kontakt unter Telefon 02129 31649, E-Mail: becker@tierschutz-erkrath.de, www.tierschutz-erkrath.de.

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