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Streetfood-Festival in Erkrath

Erkrath : Erkrathern gefällt Streetfood-Festival

Zum ersten Mal verwandelte sich der Bavierplatz in eine Futtermeile, an der Foodtrucks und verschiedene Stände aufwarteten.

Natürlich standen Burger hoch im Kurs – ganz klassisch, aber auch außergewöhnliche, wie die „Crazy Avocado Sinner“ an Lupo‘s Foodtruck. Hot Dogs in unterschiedlichen Variationen gehörten genauso dazu wie das derzeit angesagte Pulled Pork. Bei den Wraps konnten dann auch die Vegetarier fündig werden und sich beispielsweise einen mit Tomate-Mozzarella schmecken lassen. Bei den Burritos gab es ebenfalls eine vegetarische Variante mit verschiedenen Gemüsesorten.

Eine polnische Spezialität bot Elomka an, nämlich handgemachte Pierogi – einmal mit Hackfleisch gefüllt und einmal vegetarisch mit Frischkäse. Neben all den herzhaften Gerichten durften die Süßspeisen nicht fehlen. Ein wahrer Hingucker waren da die Bubble Waffles – witzig geformte Waffeln, aufgerollt in einem Becher, serviert mit der Soße nach Wahl, wie Schokolade, Kokos, Karamell oder Bubblegum Creme.

Eine Erfrischung bei den sommerlichen Temperaturen fanden die Besucher beim Genuss der Ice Rolls oder am Stand von Fresh Fruit, wo es gefrostetes Obstpüree zu kosten gab – leicht und frisch. „Wir haben hier gefrorenes Obst“, erklärt Momo, Besitzer von Fresh Fruit, „das kommt direkt in den Mixer.“ Dann wird das Püree mit Banane, Schoko und Erdnussbutter oder mit frischen Beeren angerichtet. „Dazu gibt es selbstgebackenen Granola.“ Ein vollwertiger Genuss. „Wir wollen Erkrath glücklich machen“, meint Momo. Deshalb benutzt Fresh Fruit ausschließlich kompostierbare Schalen und kein Plastik. „Das ist etwas, worauf man heute achten sollte“, betont Momo.

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Überhaupt haben sich die meisten Street-Food-Anbieter Mühe gegeben bei der Müllvermeidung. Hot Dogs und Burger gab es in Servietten auf die Hand, Pommes in Papptüten, die Waffeln in Pappbechern. Die Kaltgetränke wurden in Mehrwegbechern serviert, auf die Pfand erhoben wurde. Auch die Becher bei Hasta Barista sind kompostierbar und klimaneutral produziert, wie Kristina Schulz versichert. Außer den bekannten Kaffeespezialitäten, wurde hier auch eine vegane Variante angeboten. „Wir haben Bio-Hafermilch aus Deutschland“, sagt Kristina Schulz. Die ist sogar noch beliebter als Sojamilch. „Weil sie einen leicht süßlichen Charakter hat.“ Etliche Liegestühle waren entlang der Futtermeile aufgestellt, auf denen sich das Street Food angemessen genießen ließ. Viele Besucher bummelten die Stände entlang. „Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich essen soll“, sagt Helena Majewski. „Es sieht alles so lecker aus und ich würde am liebsten ganz viel probieren.“ In der Tat gab es für die Fleischesser eine riesige Auswahl, Vegetarier mussten da schon suchen, aber Veganern blieb eigentlich nur Pommes oder ein frozen Fruchtpüree. Das ist definitiv zu wenig für ein ganzes Festival, gibt es doch inzwischen viele attraktive vegane Alternativen, wie Burger und Würstchen. Wer sich gestärkt hatte, konnte beim Trödelmarkt so manches Schnäppchen machen. Von Kinderkleidung, Spielsachen, Büchern und CDs bis hin zu Gitarre und Liegestuhl. Bei Brigitte Küsters waren die selbstgehäkelten Teddybären ein Renner. „Ich habe schon einige verkauft“, freut sie sich.