Erkrath: Stadtwerke Erkrath: eine Million mehr Umsatz

Erkrath : Stadtwerke Erkrath: eine Million mehr Umsatz

Die Stadtwerke Erkrath legen den Geschäftsbericht für 2013 vor. Die Erlöse sind leicht gestiegen und lagen bei rund 50 Millionen Euro.

Auf ein stabiles Jahr 2013 blicken die Stadtwerke Erkrath zurück. Besonders das Neanderbad sorgte für positive Nachrichten. Mit 298 338 Badegästen verzeichnete das Bad einen Besucherrekord. Knapp 90 Prozent aller Besuche entfielen auf den allgemeinen Badbesuch, die Schulen weiteten ihre Nutzung leicht aus, in diesem Bereich wurden 22 907 Besucher gezählt. Bei den Vereinen gab es dagegen einen leichten Rückgang auf eine Besucherzahl von 16 872. Die gestiegene Zahl von Nutzern in Kombination mit den erhöhten Eintrittspreisen führten zu einer Steigerung der Umsatzerlöse im Neanderbad auf rund 943 000 Euro, teilen die Stadtwerke mit.

Diese erfreuliche Entwicklung führt das Unternehmen unter anderem auf veränderte Öffnungszeiten sowie zahlreiche Sonderaktionen zurück. Besonders in den Ferienzeiten war das Bad länger geöffnet. Zudem gab es zahlreiche Sportveranstaltungen wie die Stadtmeisterschaften. Vor den Weihnachtsferien wurde das Bad für zwölf Tage geschlossen, um erforderliche Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.

Auch in anderen Geschäftsbereichen verweisen die Stadtwerke auf eine stabile Entwicklung. Dazu gehört die Gründung von Neander Energie, das regionale Vertriebsunternehmen für Strom und Gas, das die Stadtwerke gemeinsam mit den Stadtwerken Wülfrath und Heiligenhaus gegründet haben. Nach etwa eineinhalb Jahren des Bestehens konnte Neander Energie 3200 Kunden gewinnen, als besonderen Vorteil gegenüber Konkurrenzunternehmen verweisen die Stadtwerke auf die persönliche Beratung und Nähe zum Kunden.

Im Bereich der Wasserversorgung setzen die Stadtwerke Erkrath auf eine Steigerung der Eigengewinnung. Der 2012 begonnene Pumpversuch in der Brunnenanlage Sedental wurde erfolgreich abgeschlossen. Für die Dauer des Pumpversuchs musste der Brunnen Sandheide außer Betrieb genommen werden, weshalb sich der Fremdbezug aus Wuppertal erhöhte. Zu den wichtigsten Investitionsprojekten zählte neben diesen Arbeiten die Umrüstung und Modernisierung der Pumpstation Korresberg. In diesem Jahr ist eine Umrüstung der Pumpanlage in Hochdahl vorgesehen. Diese Maßnahmen führen zu einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz im Bereich der Örtlichen Wasserversorgung, betont das Unternehmen. In diesem Bereich wurden 290 000 Euro investiert.

Im Geschäftsbereich der Erdgasversorgung profitierten die Stadtwerke von einem sehr kalten und langen Winter. Dadurch stieg der Verbrauch an Erdgas entsprechend an. Insgesamt stieg der Vertrieb von Erdgas auf knapp 417 Millionen Kilowattstunden. Auch in diesem Bereich investierte das Unternehmen, unter anderem wurde die Gasdruckregelanlage an der Max-Planck-Straße von den Stadtwerken Düsseldorf übernommen. An den Bahnstraße in Alt-Erkrath und der Hochdahler Straße wurden Leitungen erneuert. Insgesamt wurden 146 000 Euro im Gasnetz investiert.

Auch bei der Stromversorgung setzt man auf die Eigenerzeugung, diese lag bei 35,7 Millionen Kilowattstunden. Insgesamt verkauften die Stadtwerke 164,5 Millionen Kilowattstunden Strom, der größte Teil von 111,3 Millionen Kilowattstunden ging an Tarifkunden. Im Bereich des Stromnetzes investierten die Stadtwerke 778 000 Euro.

Nach Abführung der Energiesteuern erreichten die Stadtwerke einen Umsatzerlös von rund 50 Millionen Euro und lag damit eine Million über dem Vorjahreswert.

(RP)