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Stadt Erkrath will Fortbestand der Tennisanlage Freiheitstraße sichern

Tennisclub Blau-Weiß Erkrath : Stadt will Fortbestand der Anlage Freiheitstraße sichern

Bereits zur nächsten Ratssitzung am 29. April in der Stadthalle legt die Verwaltung der Politik einen Beschlussvorschlag dazu vor.

Geht es nach der Besitzerin des Grundstücks an der Freiheitstraße, soll der Pachtvertrag für den dort seit Jahrzehnten ansässigen Tennisclub Blau-Weiß Erkrath Ende 2015 auslaufen. Vertraglich sei das in Ordnung, sagt der Vorsitzende Matthias Kreisel, doch habe der Club den Kontakt zur neuen Eigentümerin gesucht, um über eine Pachtverlängerung zu verhandeln. Mittlerweile hat sich die Stadt, die das Gelände als Sportfläche erhalten will, in die Sache eingeschaltet. Im Flächennutzungsplan ist das Areal bereits als Sportfläche ausgewiesen. Jetzt gibt es einen Antrag der Politik, den Bebauungsplan entsprechend zu ändern. Darüber muss der Stadtrat entscheiden. Bereits zur nächsten Ratssitzung am 29. April um 17 Uhr in der Stadthalle legt die Verwaltung der Politik einen Beschlussvorschlag dazu vor. Durch ein wohnortnahes Angebot von Sportstätten soll den Bedürfnissen der Bürger nach Freizeit und Sport Rechnung getragen werden, heißt es darin. Der Standort Freiheitstraße zeichne sich durch innerörtliche Lage und gute Erreichbarkeit aus.

Dieser Aspekt sei vor allem vor dem Hintergrund der geplanten Wohnbauprojekte auf dem nahe gelegenen Pose Marré-Gelände, im Bereich Erkrath Nord sowie am Wimmersberg und dem damit verbundenen steigenden Bedarf an Sportangeboten im Stadtteil Alt-Erkrath aus. Der zuständige Fachbereich der Stadt befürworte die Zielsetzung des Bebauungsplans, da so der einzige Tennissportstandort in Alt-Erkrath gesichert werden könne. Alternative Flächen zur Unterbringung einer Tennisanlage stünden im Stadtteil derzeit nicht zur Verfügung. Marc Hildebrand, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Alt-Erkrath, hatte im Vorfeld bereits Unterstützung signalisiert: „Seit 1955 betreibt der Verein eine hervorragende Jugendarbeit wie zum Beispiel das kostenfreie Bambini-Training oder das Fördertraining für junge Talente“.