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Stadt Erkrath: Flüchtlinge sind verteilt untergebracht und beachten die Corona-Hinweise

Erkrath : Stadt: Flüchtlinge beachten die Corona-Hinweise

Zur Forderung der Partei „Die Linke“, die Erkrather Sammelunterkünfte für Flüchtlinge wegen Corona-Ansteckungsgefahr aufzulösen, hat jetzt die Stadtverwaltung Stellung genommen. Ihr zufolge gibt es in den hiesigen Flüchtlingsunterkünften bisher keinen bestätigten Corona-Fall.

(hup) Die dort beheimateten Menschen sind derzeit auf sieben Unterkünfte verteilt. Um größere Gruppen zu vermeiden, wären innerhalb dieser Unterkünfte Einzelpersonen möglichst nur zu zweit auf einem Zimmer untergebracht. Die Bewohner seien mit Beginn der Pandemie durch persönliche Beratungen wie auch Aushänge „umfassend über das Coronavirus aufgeklärt“, teilt die Stadt mit. Alle Informationen wurden in die dafür erforderlichen Sprachen übersetzt. Dazu gehörten neben den Regelungen der Corona-Schutzverordnung auch die Hygiene- und Abstandshinweise. In allen Unterkünften befänden sich zudem ausreichend Reinigungsmittel und Möglichkeiten zur Handdesinfektion. Darüber hinaus seien alle Bewohner mit einem Nasen-Mund-Schutz ausgestattet und über den richtigen Umgang damit informiert worden. Ihnen sei das Ausmaß der Corona-Pandemie bewusst. „Sie verhalten sich äußerst vorsichtig und beachten die Hinweise“, meldet die Stadt. Für den Fall, dass in einer der Unterkünfte dennoch ein Virusbefall bestätigt wird, habe die Verwaltung bereits umfangreiche Vorkehrungen getroffen. „Die vorzeitige Unterbringung in Hotels oder ähnlichen Einrichtungen wäre jedoch nicht zielführend. Hierdurch würden zum einen immense Kosten entstehen und zum anderen könnten auch in Hotels die Personen nicht vorsorglich unter Quarantäne gestellt werden“, heißt es aus dem Rathaus. „Die Linke“ hatte ihre Forderung mit Blick auf die Corona-Erkrankungsfälle in Unterkünften in Mettmann und Hilden formuliert.