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SPD: Düsseldorfer Straße in Erkrath soll sicherer werden

Erkrath : SPD: Düsseldorfer Straße soll sicherer werden

Die Partei will die erlaubte Geschwindigkeit auf der Düsseldorfer Straße ortsauswärts verringern lassen. Denn dort werde oft viel zu schnell gefahren und es komme immer wieder zu gefährlichen Situationen.

(hup) Gerade erst, am 23. Mai, ist ein Motorradfahrer auf dem Weg nach Düsseldorf angefahren und schwer verletzt worden. Laut Polizei war er von einer Pkw-Fahrerin übersehen worden, die in Höhe Haus Morp nach links zum Wanderparkplatz abbiegen wollte.Trotz Vollbremsung konnte der 55-Jährige, der die Düsseldorfer Straße  mit seinem Krad in Gegenrichtung befuhr, den Zusammenstoß nicht vermeiden. Er musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden, an beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Klaus Bauer, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des Lauftreffs Alt-Erkrath, nimmt das jetzt zum Anlass, um eine Änderung der Geschwindigkeitsregelungen auf der Düsseldorfer Straße ortsauswärts zu fordern. „Hier wird sehr oft zu schnell gefahren, das ist besonders dann gefährlich, wenn hinter der ersten Kurve an den Einmündungen Göddinghofer Weg und Papendelle Hindernisse ab- oder einbiegender Fahrzeuge stehen. Fußgänger oder Radfahrer, die aus diesen beliebten Wanderwegen die Straße queren wollen, müssen ebenfalls geschützt werden,“ unterstreicht Bauer.

Er will erreichen, dass die Beschilderung dort so verändert wird, dass nach dem Ortsausgangsschild weiter 50 km/h  gefahren werden muss, bis nach der Einmündung der Papendelle/Birnenallee, und anschließend 70 km/h maximal auf beiden Straßenseiten vorgegeben wird, bis kurz vor der Kleingartenanlage.

An dieser Stelle, ergänzt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uli Schimschock, müsse kurz vor der Regiobahnbrücke ebenfalls die zulässige Geschwindigkeit auf der Straße verringert werden. „Radfahrer in Richtung Landeshauptstadt brauchen eine sichere Möglichkeit, nach dem Ende des auf der falschen Seite liegenden Radweges die Fahrbahn zu queren“. Dafür will Schimschock das vorhandene Tempo-70-Schild um zirka 100 Meter weiter nach Osten verlagern, Tempo 50 an die Stelle des jetzigen Tempo 70 und das Schild Tempo 30 an die Stelle des jetzigen Tempo 50 setzen.Diese Vorschläge sollen im nächsten Verkehrsausschuss beraten werden, der kommende Woche Dienstag, 9. Juni, ab 17 Uhr in der Stadthalle an der Neanderstraße tagt.

Die Sozialdemokraten beantragen, dass der Landesbetrieb Straßen NRW, in dessen Zuständigkeit die Straße gehört, die entsprechenden Regelungen zur Veränderung der Geschwindigkeiten treffen soll.