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Müllvermeidung: Kein Erkrath-Cup für Erkrath

Stadt setzt weiter auf Freiwilligkeit : Müllvermeidung: Kein Erkrath-Cup für Erkrath

(hup) Um Müll zu vermeiden, hatte CDU-Mitglied Andreas Heringlehner die Einführung eines Kreislaufsystems für Mehrwegbecher vorgeschlagen. Stündlich würden in Deutschland mehr als 300.000 Einwegbecher für Heißgetränke verbraucht, hat er herausgefunden.

Fazit: „In Erkrath und anderen Städten werden die gebrauchten Becher zum Müllproblem und belasten die Umwelt. Wir müssen dringend etwas dagegen unternehmen.“ Die CDU hatte die Verwaltung daher zur Prüfung der Möglichkeiten eines einheitlichen Pfandsystems in Form von Mehrweg-Bechern mit Erkrath-Logo aufgefordert. Beispielhaft sei das System „Recup“, das bereits in zahlreichen Städten Deutschlands eingeführt sei. Laut Wirtschaftsförderung ist es aber unwahrscheinlich, Betriebe in Erkrath dafür zu begeistern. Die Mindestanzahl von 30 teilnehmenden Betrieben zur individuellen Gestaltung der Becher bei Recup erscheine wegen bereits existierender Pfandsysteme einiger Händler unerfüllbar. Zudem würde die Gestaltung mit Logo dazu führen, dass die Stadt das Projekt nicht nur betreuen, sondern auch finanzieren müsste. Die Politik einigte sich schließlich auf einen Antrag, der auf Freiwilligkeit setzt: Die Verwaltung soll Gewerbetreibende in der Stadt über die Möglichkeiten von Becherpfandsystemen informieren und sie auffordern, „nach eigenem Ermessen“ eine Partnerschaft mit einem Anbieter einzugehen.