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Erkrath: Messe gibt Tipps fürs Energiesparen

Erkrath : Messe gibt Tipps fürs Energiesparen

Im Bürgerhaus Hochdahl dreht sich am Wochenende 21. und 22. Januar alles um die Themen Modernisierung und neue Energien.

Für die energetische Sanierung eines Gebäudes gibt es vielfältige Möglichkeiten. Doch welche sind im Einzellfall sinnvoll? Für einige Maßnahmen können Fördergelder oder günstige Darlehen beantragt werden. Doch wer fördert was? Und wo lässt sich Energie einsparen? Antworten auf Fragen wie diese geben Experten - beispielsweise von der Verbraucherzentrale NRW oder dem Umweltamt des Kreises Mettmann - und Aussteller die bei den EnergieTagen ihr Produkt- und Angebotsspektrum erstmals in Erkrath vorstellen.

Bislang hatte die Messe ihren festen Standort in Mettmann. Die in die Jahre gekommene, sanierungsbedürftige Stadthalle schien Veranstalter Rolf Ischerland jedoch nicht mehr zeitgemäß. Im Bürgerhaus Hochdahl fand er schließlich einen passenden neuen Veranstaltungsrahmen. "Wir haben hier eine schöne Halle mit hellen freundlichen Räumen gefunden", schwärmt er. Auch die Infrastruktur sei mit der Anbindung des öffentlichen Personennahverkehrs und den zahlreichen kostenfreien Parkplätzen vorm Haus ideal, und bei der Erkrather Stadtverwaltung sei die Messe auf großes Interesse gestoßen. In den vergangenen Jahren zählten die Veranstalter an beiden Tagen jeweils rund 1.000 Besucher. Von der neuen Location erhofft sich Ischerland nun neue Impulse.

Offiziell eröffnet werden die Energietage am Samstag um 12 Uhr von der Vize-Bürgermeisterin Regina Wedding. Aus Erkrath mit dabei sind die Erkrather Stadtwerke. "Wir sind erstmals auf den EnergieTagen vertreten", erklärt Jessica Heine. Neben Fragen zur Energieversorgung werden die Stadtwerke-Mitarbeiter den Besuchern aktuelle Förderprogramme, Energiesparpotenziale und Möglichkeiten der E-Mobilität vorstellen. Auch die Neander-Energie GmbH wird als gemeinsame Vertriebsgesellschaft der Stadtwerke Wülfrath, Heiligenhaus und Erkrath vor Ort sein. Weitere Teilnehmer sind der Kreis Mettmann, der mit dem Projekt "AltBau neu" die energetische Gebäudesanierung thematisiert, Unternehmen, die sich mit Heiz- und Nebenkostenabrechnung, Wärmedämmung, Solarenergie oder Heizsystemen auf Basis von Gas- und Ölbrennwerttechniken sowie Pellet- und Holzöfen beschäftigen.

"Wir alle müssen verantwortungsvoll mit der Energie umgehen", weiß Rolf Ischerland und rät den Besuchern, sich Zeit zu nehmen, um sich insbesonders über erneuerbare Energien und die entsprechenden Technologien zu informieren. So stellt beispielsweise die GeTeC GmbH aus Langenfeld ihr Konzept "MeinStrom - EigenStrom" vor, das es Eigentümern über die Kombination von Photovoltaik und Stromspeicher ermöglicht, bis zu 70 Prozent ihres Strombedarfs durch ihre eigene Stromerzeugung zu decken. Insgesamt nehmen elf Aussteller an den EnergieTagen Kreis Mettmann teil.

(nm)