Erkrath: Max-Planck-Straße: Anwohner immer noch unzufrieden

Erkrath: Max-Planck-Straße: Anwohner immer noch unzufrieden

Obwohl es mittlerweile dank Flüsterasphalt deutlich ruhiger geworden sein dürfte im Wohnumfeld der Max-Planck-Straße in Hochdahl, sind die Anwohner, die lange für den neuen Straßenbelag gekämpft haben, immer noch nicht mit der Situation zufrieden. Denn das Wohngebiet liegt genau zwischen zwei Gewerbegebieten (Kempen und Unterfeldhaus) und kommt nicht zur Ruhe, weil immer noch Lkw über 18 Tonnen die Straße zur Durchfahrt nutzen, obwohl beide Gewerbegebiete eigene Autobahnanschlüsse haben, beklagen die Anlieger. "Die Zusage der Stadt von Anfang 1970, die Straße nur für den Ortsverkehr zwischen Hochdahl und Unterfeldhaus zu nutzen, wurde nicht erfüllt", kritisieren Helmut Vorholt, Walter Georg und Manfred Liepach vom "Bürgervotum Max-Planck-Straße".

Das Votum wolle weiterhin dafür sorgen, "dass das Erreichte nicht kaputtgefahren wird und die aufgestellten Verkehrsschilder beachtet werden". Ein Lärmaktionsplan sei zwar von der Stadt beschlossen, aber nicht umgesetzt worden. Die Polizei sei mehrfach gebeten worden, den Verkehr auf der Max-Planck-Straße zu überwachen, geschehen sei aber noch nichts, bemängeln die Aktiven, die weiterhin "für eine gute und gesunde Wohnqualität kämpfen.

(RP)