Erstes Konzert nach dem Lockdown Brass trifft Beat in Hochdahl

Erkrath · Der CVJM-Posaunenchor und seine Jungbläser haben mir ihrem musikalischen Experiment den Nerv des Publikums getroffen – und auch selbst viel Vergnügen daran gehabt.

 Hochkonzentriert bei der Sache: Der CVJM-Posaunenchor beim Konzert im Bürgerhaus.

Hochkonzentriert bei der Sache: Der CVJM-Posaunenchor beim Konzert im Bürgerhaus.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

„Das ist das beste Konzert, das Ihr je gegeben habt“, sagte einer der 130 Zuhörer im Hochdahler Bürgerhaus nach dem Konzert „Brass trifft Beat“ des CVJM Hochdahl. Tatsächlich haben Chorleiter und Musiker ähnlich empfunden. Das erste Konzert nach den Corona-Restriktionen war eine Befreiung für die 30-köpfige Band.

Auch Jan Andrees, Chorleiter und Dirigent des Konzerts, war zufrieden mit der guten Zusammenarbeit von Profi-Musikern sowie den erfahrenen und den jungen Bläsern. Ein Big-Band-Charakter wurde erzeugt, indem die Rhythmusgruppe der Profis in der Mitte zwischen den Bläsern saß. Es waren am Schlagzeug Philipp Reimann, am Saxophon Jonas Winter und am E-Bass Paul Wunder. So konnten die vorgeschriebenen Abstände besser ausgeglichen werden.

Das Programm umfasste traditionelle CVJM-Musikliteratur wie „Auf, auf mein Herz mit Freuden“ oder „Nun ruhen alle Wälder“, die jedoch von Chorleiter Jan Andrees modern arrangiert worden war. Aber auch Harry Warren, Michael Jackson oder J. W. Stole waren mit von der Partie. Die Kombination von traditioneller Posaunenchor-Musik mit Jazz, Rock und Pop begeisterte das Publikum. Zum Gelingen trug auch die besondere Akustik im Hochdahler Bürgerhaus bei, die für Blasmusik wie geschaffen ist.

Am Ende des besonderen Konzertes hieß die Zugabe „Tough Stuff“ von Michael Schütz. Zwei Jahre lang hatten die Hochdahler CVJM-Bläser auf dieses Konzert warten müssen. Erst kam Corona mit allen seinen Hindernissen und Online-Proben. Und dann mussten die Bläser erst wieder zu einer Einheit zusammenwachsen. Dabei half das gemeinsame Probenwochenende in einer Wuppertaler Bildungsstätte. Finanziert wurde dieses Vorhaben vom Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen.

Sabine Osthege, die rührige Vorsitzende des Hochdahler CVJM-Bläserchors, wurde vom Erfolg des Konzertes für unendlich viel Einsatz, Umsicht und Organisation belohnt.

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