Kinderkarneval der Großen Erkrather KG war eine Riesensause

Hochdahl : Kinderkarneval war eine Riesensause

Der Veranstaltung der Großen Erkrather Karnevals-Gesellschaft hat sich offenbar als feste Größe im Erkrather Kalender etabliert. Auch die Eltern machen begeistert mit.

Was für eine Riesen-Sause! Die Parkplätze des Bürgerhauses waren voll und drinnen platzte der Saal aus allen Nähten. Schon lange vor 14.11 Uhr tummelten sich Jung und Alt bei flotter Musik von Thorsten Classe zwischen Tanzfläche und Tischen – alle so bunt wie das Leben selbst. Der Kinderkarneval der Großen Erkrather Karnevals-Gesellschaft hat sich offenbar als feste Größe im Erkrather Kalender etabliert.

Nachdem Versuche in Alt-Erkrath nicht so gut besucht waren, hat man sich nun im Hochdahler Bürgerhaus eingerichtet. Und die Eltern haben mindestens so viel Spaß wie die Kinder. Darauf ist auch das Programm ausgerichtet, das den Protokollarien einer klassischen Sitzung folgt. Um 14.11 Uhr marschierte die Großen Erkrather mit dem Kinderprinzenpaar und den Hoppedötzen in voller Stärke ein und hielt Hof. Präsident Udo Wolffram hatte seinen Spitznamen „Papa Schlumpf“ wörtlich genommen und erschien in blauem Hemd, roter Hose (inklusive blauem Bommelschwänzchen) und Mütze und blau geschminktem Gesicht.

Und die Kinder standen ihm in nichts nach: Ob als Superman, Marienkäfer, Cowboy oder Elsa aus Disneys „Die Eiskönigin“ – sie genossen es, ihre Kostüme in großer Runde auszuführen, wohl einer der Hauptreize am Karneval. Aber weiter im Programm. Zunächst zeigten die „Hoppedötze Minis“ (6 bis 9 Jahre) ihren mit Trainerin Janine Steffens einstudierten Tanz, ebenfalls zu einem Disney-Stück. Die Kinder und einige Eltern rückten ganz nah heran und bildeten einen Ring um die Tanzfläche, um alles genau sehen zu können. Nachdem die Kinderprinzen Maximilian und Maren ihr Volk begrüßt hatten, legten die „großen“ Hoppedötze (10 bis 14 Jahre) nach.

Udo Wolffram wird nicht müde zu betonen, wie sehr sich seine Tanzgarden in den letzten Jahren weiterentwickelt und sich schon einen Namen über die Stadtgrenzen hinaus gemacht haben.  Rund 90 Prozent der Teilnehmer am Kinderkarneval kommen übrigens aus Hochdahl. Das berichtete der zweite Vorsitzende Wolfgang Cüppers, nachdem er die Kartenverkäufe im Internet genau nachvollziehen konnte.

Es folgte der Auftritt des Kinderprinzenpaares Linus II. und Leonie I. aus Unterbach, die mit den Gästen gemeinsam „Oh du mein Unterbach“ sangen und den Hochdahlern tatsächlich ein dreifaches „Unterbach I-A“ entlocken konnten. Auch die Düsseldorfer begeisterten mit ihren Tanzgarden „Minis“ und „Weiß-Rot“. Die kleinsten Gäste (etwa 2 Jahre) konnten dem ganzen Prozedere nicht viel abgewinnen und wälzten sich gelangweilt auf dem Boden.

Die größeren Kinder und Eltern hatten dafür umso mehr Spaß – auch Bürgermeister Christoph Schultz samt Familie, der sich nach eigenen Angaben besonders auf den Kinder-Entertainer Volker Rosin freute. Dieser sorgte für einen grandiosen Abschluss des Programms, bevor der Nachmittag gegen 17.30 Uhr mit einem großen Dank an alle Helfer zu Ende ging.