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In der Stadthalle Erkrath gibt es wieder Veranstaltungen

Kultur erleben in Erkrath : Die Show kann weitergehen

Ab sofort gibt es wieder Karten für Kabarett-, Comedy- und Musikveranstaltungen in der ersten Saisonhälfte (September bis Dezember). Das unsichere Infektionsgeschehen bleibt allerdings ein Risiko.

Die Zeichen stehen auf Entspannung und ja, kulturmäßig geht wieder was, auch in den kleineren Städten. Erkraths Stadthalle jedenfalls ist durchgefegt und bereitet sich wieder auf Besucher vor. Der Kartenverkauf für Kabarett, Comedy und Musik hat bereits begonnen, informiert die Kulturverwaltung.

Losgehen soll es am Freitag, 24. September, um 20 Uhr mit Herbert Knebels Affentheater aus dem Ruhrpott. Angerichtet wird die bewährte Mischung aus Musik, Ensemble-Nummern und Solo-Blödeleien von Herbert Knebel alias Uwe Lyko. Am Freitag, 1. Oktober, ist Comedian und Schauspieler Ingolf Lück dann „Sehr erfreut“, endlich mal wieder Live-Publikum begrüßen zu können. Sein Befund: Alles ist nur noch ökologisch, alle sind fit und ständig soll man im Einklang mit sich selbst sein. Was für eine Aussicht für jemanden, der gerade 60 geworden ist – und sich nichts anderes wünscht, als in der Straßenbahn auch mal einen Platz angeboten zu bekommen.

Auch wenn bei den derzeit hochsommerlichen Temperaturen noch niemand daran denken mag: Am Freitag, 26. November, will René Steinberg mit „Ach, du fröhliche“ auf die Weihnachtszeit einstimmen, via Comedy. Weihnachten soll fröhlich sein, besinnlich und schön, und die meisten stressen sich dafür bis zur Besinnungslosigkeit. Schluss damit – „Make Weihnachten great again“, fordert Steinberg. Am Montag, 29. November, folgen ihm Gudrun Schade und Christian Mädler mit einer Liebeserklärung an Schlagersänger Udo Jürgens.

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Den Schlusspunkt der ersten Saisonhälfte soll der aus Kom(m)ödchen und Fernsehen bekannte Kabarettist Christian Ehring am Freitag, 17. Dezember, setzen. Sein neue Bühnensolo „Antikörper“ über eine Gesellschaft im Krisenmodus, über Kommunikationsprobleme, Verschwörungserzählungen und den Versuch, im Gespräch zu bleiben, wo es keine gemeinsame Sprache mehr gibt, wird als Pointen-Cocktail gepriesen. Der helfe zwar nicht gegen Corona, wohl aber gegen die mentalen Begleiterscheinungen.

Apopos Corona: Wie Stadtsprecherin Maria Steinmetz berichtet, startet der Vorverkauf für die Veranstaltungen mit 250 bis 300 Sitzplätzen, die im Schachbrettmuster angeordnet sind. Normalerweise stehen in der Stadthalle rund 600 Plätze zur Verfügung. Die Rückverfolgbarkeit werde durch das Ticketsystem gewährleistet. Abonnenten und Käufer von Einzeltickets würden mit Erhalt der Rechnung informiert, dass sie sich vor der Veranstaltung unter www.erkrath.de/kulturprogramm über die aktuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen bzw. Besuchsbedingungen informieren müssten.

Diese könnten sich bis zum Start der Saison je nach Infektionslage ändern. Noch nicht sicher sei, ob es eine Pause oder Bewirtung während der Vorstellungen gebe, dies werde je nach Pandemielage kurzfristig entschieden. Und wegen des wechselhaften Infektionsgeschehens bestehe für alle Veranstaltungen das Risiko einer kurzfristigen Absage, so Steinmetz.