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Hochdahler Zwar-Netzwerk hat schon viele Kontakte ermöglicht

Große Resonanz : Hochdahler Zwar-Netzwerk hat schon viele Kontakte ermöglicht

(hup) Die Zwar-Gruppe Hochdahl hat jetzt ihren ersten Geburtstag gefeiert und Bilanz gezogen. Die Evangelische Kirchengemeinde Hochdahl, die Arbeiterwohlfahrt Hochdahl und die Stadt haben sich seinerzeit als Kooperationspartner gemeinsam für die Gründung eines solchen Netzwerks eingesetzt.

Die beiden Aufbauhelferinnen des Netzwerks, Silke Dietz von der Awo und Doris Treiber von der evangelischen Kirchengemeinde, blicken zurück: Nach der Idee und den ersten Gesprächen mit der Zwar-Zentralstelle in Dortmund und Erkraths Bürgermeister Schultz habe sich sehr schnell gezeigt, dass auch in Erkrath ausreichend viele Interessenten für das Netzwerk wohnen.

„Zur Gründungsveranstaltung in Hochdahl kamen Ende Oktober rund 250 Besucher ins Bürgerhaus“, erinnern sich Dietz und Treiber, die von der großen Resonanz überwältigt und begeistert waren – und es immer noch sind. Inzwischen fänden regelmäßige Basistreffen am zweiten und vierten Montag im Monat statt. Ideen, die einzelne Teilnehmer umsetzen möchten, würden dort vorgestellt. Die Teilnehmer berichten von vergangenen Veranstaltungen und laden zu neuen Aktivitäten ein. Das Angebot der 18 Interessengruppen mit rund 100 Teilnehmern sei breit gefächert und beinhalte zum Beispiel Wandern, Spieleabende, Gesprächskreise, Fahrradtouren, Ausflüge, Walking, Musik und Boule). Im Zwar–Kalender (https://teamup.com/ksc6otiwv6m969ny7k) können die Angebote eingesehen werden. Für weitere Informationen gibt es einen Newsletter.

„Durch die regelmäßigen Treffen und zahlreichen Angebote sind neue Kontakte und Freundschaften entstanden“, berichten Treiber und Dietz. Auch andere Netzwerke wie „Caritas 55+“ und die „Ehrenamtsbörse“ waren schon bei einem Basisgruppentreffen zu Besuch. Ab 2020 wird das Netzwerk von den Teilnehmern plangemäß selbst organisiert. Silke Dietz und Doris Treiber wurden bereits als offizielle Gruppenbegleiterinnen verabschiedet. Im April 2019 gründete sich ein weiteres Zwar-Netzwerk für Alt-Erkrath und Unterfeldhaus in Kooperation mit der Stadt und der Caritas.

Doris Treiber, Diakonin Ev. Kirchengemeinde Hochdahl. Foto: Doris Treiber

„Zwar“ steht für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ und ist mit mehr als 250 Gruppen in Nordrhein-Westfalen vertreten. In diesen Gruppen haben sich Bürger zwischen 55 bis 70 (also kurz vor und kurz nach dem Ruhestand) und älter zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Freizeit zu gestalten. Nach über 40 Jahren entfällt ab 2020 allerdings die Förderung durch das Land NRW. Es gibt aber über die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung eine Netzwerkbegleitung für bestehende Gruppen.