Hochdahler Chöre laden wieder zur Galakonzerten in der Stadthalle ein

Großer Auftritt : Hochdahler Chöre laden wieder zur Gala ein

Die beiden Konzerte in der Stadthalle finden mit Unterstützung namhafter Solisten am 17. und 18. November jeweils um 15 Uhr statt.

Wiederum wird, nach Peter Seiffert im vergangenen Jahr, ein bekannter Tenor in die Erkrather Stadthalle geladen. Der Spanier Eduardo Aladrén, der momentan an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf gastiert und dort einen umjubelten Cavaradossi in Puccinis Tosca erleben ließ, wird im November auch das entzückende Lied vom Kleinzack aus „Hoffmanns Erzählungen“ gemeinsam mit dem Männerchor Hochdahl zum besten geben – klick, klack; klick, klack; klick, klack; das war, das war Kleinzack. Ein wunderschön amüsantes Stück.

Freuen dürfen sich auch die erwarteten 1000 Zuhörer (in zwei Aufführungen am  17. und 18. November, jeweils um 15 Uhr) auf die Barcarole aus der gleichnamigen Oper, die der Frauenchor Hochdahl dem Programm beisteuert.

In bewährter Form bietet das Programm eine bunte Mischung aus Oper, Operette und Liedgut und steht dieses Mal unter dem Titel: „Musik im Wandel der Zeit“, denn  es wird auch z.B. ein Lied der Toten Hosen und ein irisches Volkslied des zeitgenössischen britischen Komponisten John Rutter vom Frauenchor erklingen. Liest man zeitgenössisch, verzieht so mancher das Gesicht, aber die Musik von John Rutter ist volkstümlich und richtig eingängig.

Der Männerchor wird mit dem unvergessenen Schlager „Island in the sun“ von Harry Belafonte aufwarten und  dann ein Ave Maria von Herivelto Martins anschließen, das von dem bergischen Urgestein Gus Anton, Dirigent, Komponist und Musikverleger aus Remscheid, arrangiert worden ist. Da darf man gespannt sein.

Doch, die Chor- Gala der Hochdahler Chöre wäre nicht auszudenken ohne den seit vielen Jahren hoch engagierten Dirigenten, Prof. Thomas Gabrisch, seines Zeichens Leiter der Opernklasse an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf und auch seit einigen Jahren Dirigent des Konzertchores´73 Ratingen. Thomas Gabrisch hatte im Jahre 2011 die Leitung der beiden Hochdahler Chöre übernommen und seinen Verbindungen zur Düsseldorfer Oper ist es wohl zu verdanken, dass die Mitwirkung Stephen Harrisons, Operndirektor der Deutschen Oper am Rhein,  als Moderator und Klavierbegleiter ein fester Bestandteil  der Chor- Gala ist. Dessen humorvolle Art, durch ein Programm zu führen, gepaart mit seinem unverkennbar britischen Akzent regt immer wieder zum Schmunzeln an. Und sein exzellentes Spiel auf dem Pianoforte müsste eigentlich gar nicht mehr erwähnt werden. Ob bei einer Chor-Gala oder Neujahrskonzerten in der Umgebung, seine hervorragende, einfühlsame Begleitung wissen Chöre und Solisten gleichermaßen zu schätzen.

„Granada“ darf nicht fehlen, wenn ein Tenor wie Eduardo Aladrén singt. Schon gar nicht, wenn dieser zwar nicht aus Granada, aber aus  Zaragoza stammt, und immer wieder ein Ohrwurm. Mit einem Potpourri aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß, das  beide Chöre gemeinsam mit dem Tenor Eduardo Aladrén gestalten, wird sicherlich ein umjubeltes Ende der 51. Gala der Hochdahler Chöre eingeläutet werden.

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