Erkrath: Grüne: "Es gibt zu wenige Frauen in der Lokalpolitik"

Erkrath: Grüne: "Es gibt zu wenige Frauen in der Lokalpolitik"

Frauen und Männer sind gleichberechtigt. So steht es in unserer Verfassung. Mit Informationsständen zum Internationalen Weltfrauentag in der vergangenen Woche wollten die Grünen-Frauen des Bündnis 90/Die Grünen auf die momentane Lage aufmerksam machen: Frauen sind heutzutage in Deutschland gut ausgebildet, verdienen eigenes Geld und ihre Benachteiligung ist gesetzlich verboten. Der Verfassungsgrundsatz greift jedoch noch nicht überall vollständig.

Nach wie vor verdienen Frauen bei einer Differenz von 23 Prozent deutlich weniger als Männer. Und 41 Ratsmitgliedern der Grünen sind nur 15 weiblich. Obwohl sich die Partei für diese Punkte einsetzt, erreicht die Frauenquote auch in der Erkrather Kommunalpolitik nicht die 50-Prozentmarke. "Frauen müssen sich engagieren und Männer müssen es zulassen, dass sie das tun", sagt Sandra Ernst, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende in Erkrath. Um zudem auf die Armutsbekämpfung hinzuweisen, verteilten die Grünen Rosen aus Afrika und Bio-Schokolade - beides fair gehandelt. Ihre weiteren Forderungen sind die Neugestaltung am Wimmersberg in Alt-Erkrath für preiswerten Wohnraum, die Behebung des Sanierungsstaus in Schulen, der Ausbau der Betreuungsplätze und die Einhaltung von Klimaschutzmaßnahmen.

(fpo)