1. NRW
  2. Städte
  3. Erkrath

Erkraths Politik macht Druck bei der Radweg-Sanierung

Verkehrsausschuss : Erkraths Politik macht Druck bei der Radweg-Sanierung

Einstimmig bei einer Enthaltung aus der SPD wurde beschlossen, dass die Verwaltung möglichst bis Ende des Jahres eine Zustandserfassung aller Rad- und Fußwege vornimmt und einen Vorschlag für die Sanierung einschließlich Zeit- und Prioritätenplan vorlegt.

(hup) Auf Antrag der Grünen hat sich der Umwelt- und Verkehrsausschuss mit dem Zustand der Rad- und Fußwege in der Stadt befasst. Die Grünen bemängeln, dass diese in vielen Fällen in einem schlechten Zustand sind. Schlaglöcher, welliger Untergrund und mangelnde Grünpflege führten häufig zu Verkehrsgefährdungen. Beispielhaft führen die Grünen etwa die Radwege entlang der Bergischen Allee, der Karschhauser- und Sedentaler Straße sowie rund um den Sportplatz Freiheitstraße in Alt-Erkrath an. Einstimmig bei einer Enthaltung aus der SPD hat der Ausschuss nun beschlossen, dass die Verwaltung möglichst bis Ende des Jahres eine Zustandserfassung aller Rad- und Fußwege vornimmt und einen Vorschlag für die Sanierung maroder Wege in der Stadt einschließlich eines Zeit- und Prioritätenplans vorlegt. Die Grünen wollen nun darauf achten, dass der Beschluss zur Sanierung der Wege ebenso wie das gesamte Radverkehrskonzept der Stadt jetzt auch umgesetzt wird. Der Wechsel vom Pkw auf das Rad schone Klima und Umwelt und vermindere zudem die Gefahr von Unfällen durch den motorisierten Individualverkehr. Gerade nach dem Aufwind, den der Radverkehr durch die vermehrte Nutzung von E-Bikes und die Corona-Krise zurzeit erfahre, sei ein attraktives Angebot dringlich, sagt Grünen-Mitglied Marc Göckeritz.