Briefmarkenfreunde in Erkrath Bei diesem Verein dreht sich fast alles um vier Ecken

Erkrath · Noch einmal in diesem Jahr treffen sich die „Zackigen Neanderthaler“. In der Caritas Begegnungsstätte findet am 21. Dezember ab 18 Uhr ein Vortrag statt.

 Gründungsmitglied Gert Oswald nimmt eine Briefmarke unter die Lupe.

Gründungsmitglied Gert Oswald nimmt eine Briefmarke unter die Lupe.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Peter Feuser sammelt seit seinem zehnten Lebensjahr – seit knapp 52 Jahren – Briefmarken, Münzen und Postkarten. Das macht er nicht allein, er hat vor 22 Jahren einen Briefmarkenclub namens „Zackige Neanderthaler“ gegründet. Die meisten dieser Clubs lösen sich derzeit mangels Nachwuchs auf. Nicht so in Erkrath: Am Mittwoch, 21. Dezember, findet ab 18 Uhr ein Treffen des Briefmarken- und Münzsammlervereins „Zackige Neanderthaler 2000“ in der Caritas-Begegnungsstätte Alt-Erkrath, Gerberstraße 7, statt.

Das letzte – aber nur für dieses Jahr, wie Peter Feuser betont. Mitglied Winfried Steiling aus Hochdahl hält an dem Abend einen Vortrag über Briefmarken und ihre Zähnungen. Steiling ist Toxikologe im (Un-)Ruhestand und ein erfahrener Redner. Peter Feuser kündigt für 2023 einen eigenen Vortrag an: Im Januar wird er beim Bergischen Geschichtsverein, Abteilung Erkrath, über „Das Geld in Erkrath“ sprechen.

Feuser gilt als Spezialist für Raritäten. Dazu zählt auch seine Münzsammlung mit Talern, die aus dem Herrschaftsgebiet derer von Jülich-Kleve-Berg stammen und zum damaligen Zeitpunkt einen Gegenwert von zwei bis drei Pferden erzielten.

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