Erkrath: Razzia gegen Rocker am Hochdahler Markt

Hochdahler Markt : Razzia gegen Rocker in Erkrath

Mit starken Polizeikräften hat die Polizei am Dienstagmorgen mehrere Wohnungen in Erkrath-Hochdahl durchsucht. Nach RP-Informationen sollen es sich bei den Mietern um Mitglieder oder Sympathisanten der Rockergruppe Hells Angels handeln.

Die Einsatzwagen standen noch bis zum Mittag auf dem Hochdahler Markt. Die Polizei setzt offenbar gerichtliche Durchsuchungsbeschlüsse durch.

Im August 2016 hatte eine Massenschlägerei zweier miteinander verfeindeter libanesischer Großfamilien auf dem Hochdahler Markt in Erkrath für viel Aufsehen gesorgt. Eine der libanesischen Familien hatte offenbar Hells-Angels-Mitglieder und Sympathisanten in ihren Reihen. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal ermittelt seitdem gegen 17 Täter, die unter anderen auch die als erstes am Tatort eintreffenden Polizisten mit Knüppeln ins Gesicht geschlagen und schwer verletzt haben.

Die Polizei sprach im August von einer "ungeahnten Dimension der Gewalt", drei Beamte mussten ins Krankenhaus. Die Polizei musste bis in die späten Nachtstunden eine Hundertschaft in Hochdahl einsetzen, damit der Konflikt zwischen den offenbar rivalisierenden Gruppen nicht noch einmal eskaliert. Wenige Wochen später kam es in der Sandheide erneut zu einer Schlägerei. Wieder waren Libanesen und Rocker beteiligt, erneut waren starke Polizeikräfte im Einsatz.

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